Körperliche Gewalt im Schweizer Fußball. Bei den Eidgenossen kommt es vor laufenden TV-Kameras am Spielfeldrand zu einem handfesten Eklat. Beim Spiel des FC Sion gegen Lugano wird Sion-Boss Christian Constantin (60) handgreiflich. Sein Opfer: Kein geringerer als der ehemalige Trainer des VfB Stuttgart und der Schweizer Nationalmannschaft Rolf Fringer (60)!

Fringer arbeitet mittlerweile als Experte für das Schweizer Fernsehen. Den Vorfall beschreibt er gegenüber Blick folgendermaßen: "Plötzlich rief jemand warnend, dass Christian Constantin auf mich zurennen würde. Ich drehte mich um und hatte schon den ersten Schlag mitten im Gesicht." Der Grund für Constantins Ausraster: Fringer hatte sich zuvor negativ über den Klub-Chef geäußert.

Eine Entschuldigung von Constantin soll es nicht gegeben haben. Stattdessen erklärt er sein Verhalten ziemlich eigenwillig: "Fringer hat mich diese Woche verbal attackiert und kritisiert. Ich habe das mit ihm geregelt. Ich habe ihn gepackt und ihm in den Arsch getreten. Es fühlt sich gut an." Das sei nicht die feine Art. Aber wenn man angegriffen werde, müsse man sich halt wehren. Fringer überlegt nun, ob er rechtliche Schritte einleiten wird. Die Begegnung der beiden Mannschaften endete übrigens mit 2:1 für den FC Sion.

Christian Constantin, Vereins-BossFABRICE COFFRINI / Getty Images
Christian Constantin, Vereins-Boss
Rolf Fringer, Ehemaliger Trainer des VfB StuttgartBAERING,THORSTEN / Action Press
Rolf Fringer, Ehemaliger Trainer des VfB Stuttgart
Christian Constantin, Boss des FC SionFABRICE COFFRINI / Getty Images
Christian Constantin, Boss des FC Sion
Sollte Rolf Fringer rechtliche Schritte einleiten?163 Stimmen
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Ja, natürlich.
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Nein, wer austeilt muss auch einstecken.


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