Der Sex-Skandal rund um den Filmmogul Harvey Weinstein (65) war erst der Anfang. Immer mehr Promis berichten jetzt von ihren traumatischen Erlebnissen – auch mit anderen Hollywood-Größen. Sängerin und Schauspielerin Björk gehört zu ihnen: Am Wochenende verfasste sie einen langen, emotionalen Text, in dem sie von einem dänischen Regisseur berichtet, der sie am Film-Set schikaniert haben soll!

Zwar nennt Björk den Namen des Täters in ihrem Facebook-Post nicht, allerdings wirkte sie in ihrer Schauspielkarriere lediglich in sechs Filmen mit. Ausschließlich bei "Dancer In The Dark" führte ein Däne Regie: der umstrittene Filmschaffende Lars von Trier (61). Bei den Dreharbeiten sei ihr klar geworden, dass es in der Filmbranche scheinbar die Norm sei, dass Schauspielerinnen gedemütigt und als niedrigeres, sexuell schikanierbares Wesen angesehen werden. Ein Regisseur, der seine Darstellerinnen nach eigenem Gutdünken betatschen und belästigen könne und die Institution Film, die dies toleriere, sei eine universelle Gegebenheit: "Als ich den Regisseur wiederholt zurückwies, bekam er schlechte Laune und bestrafte mich, indem er ein geschicktes Netz aus beeindruckenden Illusionen erfand, bei dem ich für das Team als 'die Schwierige' dastand."

Die exzentrische Isländerin habe es aber geschafft, sich gegen die erniedrigende Taktik des Filmschaffenden zu wehren und sein Handeln zu verändern: "Meiner Meinung nach hatte er mit den mir folgenden Schauspielerinnen eine angemessenere und ernsthaftere Zusammenarbeit. Es gib also Hoffnung", fährt die Sängerin fort und erklärt noch, dass eine Welle der Veränderung durch die Welt gehe.

Lars von Trier bei der Berlinale 2014Andreas Rentz / Getty Images
Lars von Trier bei der Berlinale 2014
Björk beim Venice Film Festival 2005Franco Origlia / Getty Images
Björk beim Venice Film Festival 2005
Björk beim Big Day Out-Festival im Februar 2008Paul Kane / Getty Images
Björk beim Big Day Out-Festival im Februar 2008


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