Glück im Unglück! Seit seinem überraschenden Sieg bei der Vierschanzen-Tournee 2014 ist es um Skispringer Thomas Diethart (25) ruhig geworden. Nach mehreren Stürzen konnte er nicht zu seiner Topform zurückfinden. Jetzt gibt es einen weiteren Rückschlag für den Österreicher: Bei einem Trainingssprung in Ramsau verlor er die Kontrolle und verletzte sich schwer.

Mit einem Rettungshubschrauber wurde er ins Krankenhaus gebracht. Dort steht der 25-Jährige jetzt unter besonderer Beobachtung und liegt auf der Intensivstation. "Sein Zustand gilt aber als nicht besorgniserregend", erklärte der Österreichische Skiverband (ÖSV). Thomas sei ansprechbar und bei vollem Bewusstsein. Bei dem Horrorsturz zog sich der Profisportler eine schwere Gehirnerschütterung mit leichten Einblutungen, eine Lungenquetschung sowie starke Abschürfungen und eine Rissquetschwunde im Gesicht zu.

Erst im vergangenen Jahr hatte stockte allen der Atem. Auch beim Continentalcup im Jahr 2016 verletzte sich der ÖSV-Adler bei einem Sprung. Eine Windböe hatte ihn erwischt und er schlug mit dem Gesicht zuerst auf den Boden auf. Der Wintersportler schien damals eine ganze Armee von Schutzengeln gehabt zu haben, denn bis auf wenige schwere Abschürfungen und Prellungen blieb er nahezu unverletzt.

Michael Hayboeck, Thomas Morgenstern, Thomas Diethart und Gregor SchlierenzauerGetty Images / Paul Gilham
Michael Hayboeck, Thomas Morgenstern, Thomas Diethart und Gregor Schlierenzauer
Thomas Diethart bei seinem Sieg der Vierschanzen-Tournee 2014Getty Images / Stanko Gruden / Agence Zoom
Thomas Diethart bei seinem Sieg der Vierschanzen-Tournee 2014
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