Trauer in ganz Kanada und Deutschland. Am Dienstag war der 17-jährige Skifahrer Max Burkhart beim Training in den Bergen von Kanada verunglückt. Nach einer Nacht im Krankenhaus bestätigt jetzt sein Skiverband Alpine Canada: Der Youngster des bayerischen SC Partenkirchen erlag seinen Verletzungen.

David Poisson beim "FIS World Cup Men's Downhill" 2010Franck Fife/AFP/Getty Images
David Poisson beim "FIS World Cup Men's Downhill" 2010

Wie der Pressesprecher des Deutschen Skiverbands (DSV) berichtete, war der Sportstar beim Training vor dem NorAm Cup im kanadischen Lake Luise schwer gestürzt und in ein Fangnetz gerutscht. "Max ist mit seinen Ski in einem so unglücklichen Winkel in das Sicherheitsnetz gestürzt, dass er es mit den Kanten zerschnitten hat. Normal hält so ein Netz bei einem Sturz eine Wucht von bis zu zwei Tonnen auf", erklärt DSV-Chef Wolfgang Maier im Interview mit der Bild. Der Aufprall war so heftig, dass er sofort ins nächst gelegene Foothills Hospital von Calgary geflogen werden musste. Nach einer Nacht dann die traurige Gewissheit: Die deutsche Skihoffnung ist von uns gegangen. "Das ist so tragisch, mir fehlen die Worte. Meine Gedanken sind bei seiner Familie", lässt der kanadische Skitrainer Max Gartner seiner Trauer auf Twitter freien Lauf.

David Poisson beim "World Alpine Ski Championship" 2015Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images
David Poisson beim "World Alpine Ski Championship" 2015

Erst vor einem Jahr war der Teenager in den internationalen Skisport eingestiegen. Max' Unfall ist nicht das erste Skiunglück dieser Art: Mitte November war auch der Franzose David Poisson (✝35) nach einem Sturz beim Training ums Leben gekommen. Im kanadischen Skigebiet Nakisa war er schwer gestürzt und letztendlich kosteten die schweren Verletzungen auch sein Leben.

David Poisson, Ski-SportlerGetty Images / Alexander Hassenstein
David Poisson, Ski-Sportler
Ist der Skisport zu gefährlich geworden?2573 Stimmen
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Nein, die Athleten sind ja gut trainiert. Woran es hapert, sind die Sicherheitsvorkehrungen!
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Bei den hohen Geschwindigkeiten, die die Fahrer erreichen, fährt das Risiko natürlich immer mit.


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