Sie plagen die Gewissensbisse! Erst vor wenigen Wochen wurde Hollywoodstar Kate Winslet (42) wegen ihrer Zusammenarbeit mit Woody Allen (82) angegriffen. Der Grund: Der Starregisseur soll seine Adoptivtochter sexuell missbraucht haben. In der Vergangenheit hatte die Schauspielerin ihren Kollegen immer in höchsten Tönen gelobt – doch jetzt scheint sich ihre Meinung geändert zu haben: Inzwischen bereut sie einige ihrer Karriereentscheidungen!

Im Rahmen der London Critics' Circle Film Awards erhielt die "Titanic"-Darstellerin nun eine Auszeichnung für ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen. Diese Gelegenheit nutzte der Kinostar auch, um sich gegen sexuelle Belästigung auszusprechen: "Mir wurde klar, dass ich hier nicht stehen kann, ohne zu erwähnen, wie sehr ich einige meiner Entscheidungen bereue. Ich wünschte, dass ich mit manchen Menschen nie zusammengearbeitet hätte." Zwar nannte die Britin in ihrer Ansprache keine Namen, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass sie mit ihrer Rede auf den New Yorker Kultregisseur abzielte.

Zugleich könnte sich ihr öffentliches Bedauern aber auch auf ihre Zusammenarbeit mit dem in Ungnade gefallenen Produzenten Harvey Weinstein (65) beziehen. Dieser wurde in unzähligen Fällen des sexuellen Missbrauchs und der Vergewaltigung bezichtigt. Die 42-Jährige soll im Verlauf ihrer Dreharbeiten zu dem Film "Der Vorleser" sogar selbst einige unangenehme Begegnungen mit dem Filmmogul gehabt haben.

Woody Allen bei der Premiere von "Crisis in Six Scenes"Rob Kim / Getty Images
Woody Allen bei der Premiere von "Crisis in Six Scenes"
Kate Winslet bei einem Screening von "Wonder Wheel"Dimitrios Kambouris / Getty
Kate Winslet bei einem Screening von "Wonder Wheel"
Harvey Weinstein 2017Getty Images / Dave Kotinsky
Harvey Weinstein 2017
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