Jetzt werden noch weitere Menschen für seine Taten in Mitleidenschaft gezogen! Seit etlichen Monaten ist kaum ein anderes Thema in Hollywood-Kreisen so präsent wie der Missbrauchsskandal um Harvey Weinstein (65). Der US-amerikanische Filmproduzent soll in den vergangenen Jahren mehrere Frauen zu sexuellen Handlungen genötigt haben. Das kostete nun auch seine Firma Kopf und Kragen: Die Weinstein Company verkündete am Wochenende, dass sie bankrott ist!

Das berichten nun zahlreiche US-Medien. Der Los Angeles Times liege zudem ein offizielles Statement des Firmenvorstandes vor. "Auch wenn uns klar ist, dass dies ein extrem unglücklicher Ausgang für unsere Mitarbeiter, unsere Gläubiger und jedes Opfer ist, hat der Vorstand dennoch keine andere Wahl, als die einzig sinnvolle Schlussfolgerung zu ziehen, die den verbleibenden Wert der Firma maximiert: Insolvenz anmelden", wie es in der Erklärung heißen soll. Zuvor hätten Harvey und sein Bruder Bob, der ebenfalls Gründer der Filmproduktionsfirma ist, noch vergebens versucht, das Unternehmen für 500 Millionen Dollar zu verkaufen und dann umbenennen zu lassen – doch der Deal sei in letzter Sekunde geplatzt!

Nach den jüngsten Enthüllungen scheint diese Entwicklung wohl kaum verwunderlich: Wie TMZ berichtet hatte, sei nach Harvey auch das ganze Unternehmen verklagt worden. Der Grund? Der Firmenvorstand habe schon lange von den sexuellen Übergriffen gewusst und dennoch nichts unternommen. Dieses schlechte Karma wollte sich offenbar kein neuer Besitzer aufhalsen!

Produzent Harvey Weinstein und Schauspieler Brad Pitt im Jahr 2009
Kevin Winter / Getty Images
Produzent Harvey Weinstein und Schauspieler Brad Pitt im Jahr 2009
Bob Weinstein (links) und Harvey Weinstein (rechts) mit Michael Bloomberg (mittig)
Jemal Countess / Getty Images
Bob Weinstein (links) und Harvey Weinstein (rechts) mit Michael Bloomberg (mittig)
Ashley Judd, Schauspielerin
Justin Sullivan / Getty Images
Ashley Judd, Schauspielerin


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