Das war ein großer Schock für alle Radsportfreunde! Gestern stürzte der Profiradfahrer Michael Goolaerts auf einer Kopfsteinpflasterstrecke bei der Paris-Roubaix-Tour. Das Herz des Sportlers stand plötzlich still und der Belgier musste noch an der Strecke reanimiert werden. Trotz der unmittelbaren ärztlichen Versorgung verstarb er noch am Abend im Krankenhaus. Die genauen Gründe für seinen Tod zu ermitteln, könnte wohl sehr schwierig werden.

Wie Spiegel Online berichtet, sei als Todesursache des Radfahrers zuerst die anstrengende Strecke mit diversen Kopfsteinpflasterpassagen genannt worden. Allerdings hätte keine der vielen TV-Kameras den Sturz von Michael gefilmt, weshalb sich die Vermutung der Überanstrengung noch nicht bestätigen ließ. Zudem sei unsicher, ob der Herzstillstand den Sturz verursachte, oder ob das Organ aufgrund des heftigen Aufpralls aufhörte zu schlagen. Jetzt soll eine gerichtsmedizinische Untersuchung Aufschluss geben.

Die Nachricht über das Ableben ihres Kollegen schockte viele Radprofis. Auch der deutsche "Tour de France"-Teilnehmer Marcel Kittel drückte via Twitter seine Anteilnahme aus: "Ich bin mit diesen Nachrichten aufgewacht. Ich wollte eigentlich erzählen, welch großartige Erfahrung das gestern war, aber jetzt ist das nichts mehr wert."

Michael Goolaerts, RadprofiInstagram / michael_goolaerts
Michael Goolaerts, Radprofi
Michael Goolaerts mit einem KollegenInstagram / michael_goolaerts
Michael Goolaerts mit einem Kollegen
Marcel Kittel bei der Tour de FranceLionel Bonaventure / Getty Images
Marcel Kittel bei der Tour de France


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