Für Harvey Weinstein (66) wird es jetzt richtig ernst! Seit Monaten werfen dem Hollywoodproduzenten unzählige Frauen vor, sie sexuell missbraucht zu haben. Darunter sind auch einige bekannte Schauspielerinnen und andere Promi-Ladys. In zwei von diesen Fällen hat die New Yorker Polizei bereits vor Wochen Ermittlungen aufgenommen. Am frühen Freitagmorgen ging der Filmmogul nun tatsächlich selbst zu den Behörden in der US-Metropole.

Das berichtet der amerikanische Fernsehsender CNN und zeigte Videoaufnahmen aus dem Big Apple: In Begleitung seiner Anwälte betrat Weinstein ein Gebäude des NYPD in Manhattan, um sich selbst zu stellen. Damit bestätigten sich Vermutungen aus Polizeikreisen, die zuvor bekannt wurden. Dem Millionär wird offenbar Vergewaltigung in zwei Fällen vorgeworfen: Er soll die Schauspielerin Lucia Evans zum Oralsex gezwungen und eine weitere, bisher noch unbekannte, Frau vergewaltigt haben.

Dem Filmemacher könnte allerdings noch mehr Ärger drohen. In Los Angeles und London wird ebenfalls wegen Vergewaltigung gegen ihn ermittelt. Auch die New Yorker Behörden haben ihre Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Sie prüfen zurzeit, ob sie Weinstein auch wegen Verletzung des Anti-Stalking-Gesetzes vor Gericht stellen können. Außerdem soll er eines seiner mutmaßlichen Opfer über eine Staatsgrenze hinweg eingeflogen haben, mit der Absicht, sie zu missbrauchen. Dies könnte ein weiterer Anklagepunkt gegen den 66-Jährigen sein.

Harvey Weinstein vor einer Anhörung in New York
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Harvey Weinstein vor einer Anhörung in New York
Harvey Weinstein mit seinem Anwalt Benjamin Brafman in New York
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Harvey Weinstein mit seinem Anwalt Benjamin Brafman in New York
Harvey Weinstein und sein Anwalt Benjamin Brafman in New York
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Harvey Weinstein und sein Anwalt Benjamin Brafman in New York


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