Kraken-Orakel sind bei Fußballweltmeisterschaften mittlerweile Standard. 2010 war es der Kopffüßer Paul, der alle Spiele der deutschen Mannschaft richtig prophezeite. Nach dem Tod des magischen Meeresbewohners nahm Krake Regina, benannt nach Ex-Boxerin Regina Halmich (41), Pauls Platz ein. In diesem Jahr haben die Japaner mit Rabio auch einen achtarmigen Propheten, der alle Spiele der Gruppenphase für die Asiaten richtig voraussagte. Kurz vor dem Spiel gegen Belgien ging es ihm jedoch mit tödlichen Folgen an die Tentakel.

Die Japaner verloren prompt das Achtelfinalspiel gegen die roten Teufel aus Belgien trotz einer Zwei-Tore-Führung am Ende mit 2:3 und schieden aus dem Turnier aus. Für Verschwörungstheoretiker ein gefundenes Fressen: Der Tod des Tintenfischs soll schuld am WM-Aus für die Japaner sein. Der Grund für Rabios plötzliches Ableben ist inzwischen bekannt. Nach BBC-Berichten war seinem Fänger, Fischer Kimio Abe, das Geld, das er für das Oktopusfleisch bekommen konnte, wichtiger als der Medienrummel – er verkaufte ihn kurzerhand.

Während der WM-Gruppenphase wurde Rabio in einem Wasserbecken gehalten. Darin wurden drei Boxen mit entsprechenden Landesflaggen aufgestellt. Der Kraken schwamm jedesmal vor den Spielen zu der Box mit dem späteren Sieger. So sagte er den Sieg gegen Kolumbien, das Unentschieden gegen den Senegal und die Niederlage gegen Polen richtig vorher.

Yuto Nagatomo und Gen ShojiCatherine Ivill/Getty Images
Yuto Nagatomo und Gen Shoji
Belgische Fußballspieler nach dem Sieg gegen JapanKevin C. Cox/Getty Images
Belgische Fußballspieler nach dem Sieg gegen Japan
Fußballer Takashi Inui bei der WM in RusslandCatherine Ivill/Getty Images
Fußballer Takashi Inui bei der WM in Russland
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Naja, bisher hatte er alles richtig vorhergesagt. Wer weiß?


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