Harvey Weinstein (66) bricht sein Schweigen! Der Filmboss ist angeklagt, über Jahre hinweg Frauen sexuell belästigt und sogar vergewaltigt zu haben. Er muss sich deswegen vor einem New Yorker Gericht verantworten. Bislang plädierte die Hollywood-Größe immer auf nicht schuldig und schwieg zu den Vorwürfen. Jetzt hat der ehemalige Chef der Weinstein-Company allerdings Klartext gesprochen und sich das erste Mal zu den Vorwürfen geäußert.

Im Exklusivinterview mit dem befreundeten Kolumnisten Taki Theodoracopulos des Spectators in New York enthüllte Weinstein anscheinend das, was alle vermuteten. "Ja, ich bot Schauspieljobs für Sex an, aber jeder machte es und macht es auch heute noch", wird er in dem Artikel zitiert. Er habe jedoch betont, dass er keine der Frauen jemals zu etwas gezwungen habe. Das vermeintliche Geständnis des 66-Jährigen wurde allerdings vom Anwalt des Filmproduzenten Benjamin Brafman (69) gleich entkräftet: Er sei während des gesamten Interviews dabei gewesen und Weinstein habe nichts derartiges zugegeben.

Auch Kolumnist Taki machte plötzlich einen Rückzug. Er gab ein Statement ab, das für Verwirrung sorgte. "Ich glaube ich habe Harvey Weinstein in meinem Artikel falsch dargestellt", schrieb er. Sie haben nur über Hollywood gesprochen und er habe offenbar diverse Aussagen missverstanden, wie der Journalist erklärte.

Harvey Weinstein vor dem Polizeipräsidium in New York im Mai 2018Kevin Hagen / Getty Images
Harvey Weinstein vor dem Polizeipräsidium in New York im Mai 2018
Benjamin Brafman und Harvey Weinstein im Mai 2018Getty Images / o.A.
Benjamin Brafman und Harvey Weinstein im Mai 2018
Taki Theodoracopulos, JournalistBennett Raglin/Getty Images for Norman Mailer Center, Inc.
Taki Theodoracopulos, Journalist


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