Sie war eine der ersten Frauen, die sich gegen Harvey Weinstein (66) ausgesprochen und die #MeToo-Bewegung ins Rollen gebracht haben. Nun sieht sich Asia Argento (42) selbst unfassbaren Sex-Vorwürfen ausgesetzt. Die italienische Schauspielerin soll sich im Jahr 2013 an ihrem damals erst 17-jährigen Kollegen Jimmy Bennett (22) vergriffen haben. Nach dem Vorfall habe man sich zunächst außergerichtlich geeinigt. Nun soll doch eine Klage folgen.

Der Fall ist jetzt durch die New York Times öffentlich geworden. Der Zeitung liegen Dokumente vor, die die Einigung dokumentieren. Asia habe dem Teenager damals 380.000 US-Dollar Schweigegeld gezahlt, damit der Fall nicht an die Öffentlichkeit gelangt. In einem Hotelzimmer in Kalifornien soll sie Jimmy im Mai 2013 Alkohol eingeflößt und zu Oralverkehr genötigt haben. Auch zum Geschlechtsakt sei es gekommen. Der heute 22-Jährige sollte außerdem Fotos von der "xXx"-Darstellerin machen. Jimmy habe sich auf der Heimfahrt beschämt und angeekelt gefühlt, zudem sei die Erfahrung für ihn traumatisch gewesen. Das Mindestalter für sexuelle Handlungen liegt im US-Bundesstaat Kalifornien bei 18 Jahren.

Asias Anschuldigungen gegen Weinstein hätten sein eigenes Trauma im November 2017 wieder wachgerufen, erklärte Jimmys Anwalt der US-amerikanischen Zeitung. Ihr Auftreten als Opfer sexualisierter Gewalt sei für ihn unerträglich gewesen. Weil ihm wegen des vermeintlichen Übergriffs in den vergangenen Jahren Schauspiel-Einnahmen entgangen seien, wolle Jimmy die Italienerin nun auf 3,5 Millionen Dollar Schadensersatz verklagen.

Jimmy Bennett bei einer Premiere im Februar 2013Getty Images
Jimmy Bennett bei einer Premiere im Februar 2013
Asia Argento bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes 2018Andreas Rentz / Staff / Getty Images
Asia Argento bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes 2018
Harvey Weinstein vor dem Gericht in ManhattanGetty Images
Harvey Weinstein vor dem Gericht in Manhattan


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