Sie waren einst enge Verbündete im "MeToo"-Kampf gegen Harvey Weinstein (66). Inzwischen gehört das der Vergangenheit an. Rose McGowan (45) hat sich öffentlich von Asia Argento (42) distanziert. Gegen die italienische Schauspielerin waren in den vergangenen Wochen schlimme Vorwürfe laut geworden. Sie soll einen minderjährigen Kollegen sexuell missbraucht haben. Nachdem sie diese Behauptungen zunächst bestritten hatte, warfen entlarvende SMS wieder ein äußerst schlechtes Licht auf Asia. Die Nachrichten hatte der Freund von Rose an die Polizei und Presse gegeben. Nun erklärte er, weshalb er das getan hat.

Seit Juli sind Rose und das Männermodel Rain Dove, das ebenfalls ein engagierter Aktivist in Bezug auf Frauen- und LGBTQ-Rechte ist, ein Paar. Er hatte kurz nach Bekanntwerden der heftigen Anschuldigungen Kontakt zu Asia. In Textnachrichten sprach sie offen darüber, tatsächlich mit dem damals 17-jährigen Jimmy Bennett (22) Sex gehabt zu haben. Die Messages gab Rain zur Unterstützung der Ermittlungen an die Behörden. Auf Twitter verteidigte der 28-Jährige diese Handlung jetzt: "Als sie klar machte, dass sie nicht ehrlich über diese Affäre sprechen würde, habe ich Material eingereicht, dass zu ehrlichen Ermittlungen beitragen könnte. Alle Opfer verdienen Gerechtigkeit. Gerechtigkeit kann ohne Ehrlichkeit nicht existieren."

Weiter schrieb Rain in dem Statement: "Sie ist eine Person, die ein bestimmtes Ideal repräsentiert und die erst kürzlich von sexueller Gewalt Beschuldigte dazu aufgerufen hat, ehrlich mit ihren Erfahrungen zu sein, damit es Gerechtigkeit für die Opfer geben kann." Mit ihrem Verhalten widerspreche Asia ihren eigenen Grundsätzen, erklärte er zudem.

Asia Argento und Rose McGowan bei einer #MeToo-DemonstrationAlberto Pizzoli / Getty Images
Asia Argento und Rose McGowan bei einer #MeToo-Demonstration
Jimmy Bennett, SchauspielerGetty Images
Jimmy Bennett, Schauspieler
Rain Dove, ModelBennett Raglin/Getty Images for GLSEN
Rain Dove, Model


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