Diese Dreharbeiten hatten ein unschönes Nachspiel: Olivia Munn (38) stand kürzlich für den neusten Streifen der Erfolgs-Reihe "Predator", der seit vergangenem Donnerstag in den deutschen Kinos zu sehen ist, vor der Kamera. Doch vor der Veröffentlichung des Blockbusters musste eine bestimmte Szene gelöscht werden. Denn es stellte sich heraus, dass einer der Co-Stars ein eingetragener Sexualstraftäter war. Wie konnte den Verantwortlichen diese Information nur entgehen?

Laut der US-amerikanischen Zeitung Los Angeles Times soll die Produktionsfirma Twentieth Century Fox vor Kurzem ein Schreiben erhalten haben, in dem Olivia sie darüber in Kenntnis setzte, dass ihr Kollege Steven Wilder Striegel 2010 ein Sexualverbrechen begangen hatte. Das hatte die Schauspielerin selbst erst vor rund einem Monat erfahren und war total schockiert gewesen. Steven hatte die kleine Nebenrolle ohnehin nur durch Verbindungen bekommen. Er ist ein guter Freund des verantwortlichen Regisseurs Shane Black und der wusste von der Vergangenheit des Darstellers und hat ihn laut eigener Aussage engagiert, "um einem Kumpel zu helfen".

Das Filmstudio beschloss kurzerhand, die Aufnahmen aus dem Film zu streichen und stellte klar, dass es keine Ahnung von Stevens Strafregister hatte. Es sei den Mitarbeitern rechtlich nicht gestattet, die Schauspieler im Vorfeld des Drehs zu durchleuchten. Die Hollywood-Beauty äußerte sich ebenfalls zu dieser Entscheidung. "Ich bin erleichtert, dass, als Fox endlich die Informationen erhalten hatte, das Studio entsprechende Maßnahmen ergriffen hat und die Szene mit Wilder vor der Veröffentlichung des Films gelöscht hat", erklärte sie im Interview.

Olivia Munn, SchauspielerinGetty Images
Olivia Munn, Schauspielerin
Shane Black beim Screening von "The Predator" in KalifornienGetty Images
Shane Black beim Screening von "The Predator" in Kalifornien
Olivia Munn bei einer Gala in Kanada, September 2018Getty Images
Olivia Munn bei einer Gala in Kanada, September 2018
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