Manuel Charr (33) wollte seinen Titel verteidigen – doch daraus wird nun vorerst nichts. Der Weltmeister im Schwergewicht soll gedopt haben! Am kommenden Samstag sollte Manuel eigentlich in Köln gegen seinen Herausforderer, den Puerto-Ricaner Fres Oquendo, im Ring stehen. Doch nun machte ihm eine Urinprobe einen Strich durch die Rechnung, die bei seinem Training am 31. August genommen wurde. Das Testergebnis belegt: Der Boxer soll Steroide zu sich genommen haben!

Die Untersuchung seiner Abgabe sei eindeutig, wie Bild berichtet: Die Voluntary Anti-Doping Association (Vada) habe im Urin die verbotenen Substanzen Epitrenbolon und Drostanolon gefunden, sogenannte Anabolika, die den Muskelaufbau beschleunigen. Dass aus der Kontrolle ein positives Resultat hervorgegangen ist, entsetzte den Sportler. "Ich komme gerade vom Training. Ich bin total geschockt. Ich habe noch nie etwas genommen", beteuerte er in dem Interview. Bei der positiv getesten Probe handelt es sich um eine sogenannte A-Probe, nun hat Manuel die Möglichkeit, einen zweiten Testdurchlauf, eine B-Probe, anzufordern.

Im November 2017 hatte der 33-Jährige einen einstimmigen Punktsieg gegen den Russen Alexander Ustinow ergattert. Dieser Triumph machte Manuel zum WBA-Weltmeister. Zwei Jahre zuvor wurde dem gebürtigen Libanesen in einem Döner-Imbiss in den Bauch geschossen und er befand sich in Lebensgefahr.

Profi-Boxer Manuel CharrActionPress / Michael Titgemeyer
Profi-Boxer Manuel Charr
Manuel Charr und Alexander Ustinow im Kampf, November 2017ActionPress / Michael Titgemeyer
Manuel Charr und Alexander Ustinow im Kampf, November 2017
Manuel Charr bei seiner Weltmeister-Ehrung im November 2017ActionPress
Manuel Charr bei seiner Weltmeister-Ehrung im November 2017


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