Nach dem Sex-Skandal um Film-Mogul Harvey Weinstein (66) melden sich seit dem vergangenen Jahr immer mehr Hollywood-Damen, die von ihren Erfahrungen mit Missbrauch in der Traumfabrik berichten. Die Opfer riefen über die sozialen Medien zur #MeToo-Bewegung auf – die neben viel Zuspruch auch ordentlich in die Kritik geraten ist. Allerdings sind nicht nur Frauen von sexuellen Übergriffen in der Filmbranche betroffen: Schauspieler Thomas Kretschmann (56) hat selbst Erfahrungen mit der Thematik gemacht und redet nun ganz offen darüber!

"Ich habe mindestens fünf Regisseure getroffen, die mir in den Schritt gefasst haben, fassen wollten oder gern etwas anderes mit mir angestellt hätten", offenbart der "Ballon"-Darsteller im Bild-Interview. Doch der "Avengers"-Star wehrte sich stets gegen die Übergriffe: "Ich hätte wahrscheinlich eine ganz andere Karriere gehabt, wenn ich gesagt hätte: 'Augen zu und durch'. In unserem Beruf wie auch in anderen gibt es zwei Fragen: Wie sehr willst du Dich prostituieren? Wo willst Du hin? Da muss jeder seine eigenen Grenzen ziehen", meinte der 56-Jährige.

Trotz seiner eigenen Offenbarung kann Thomas den #MeToo-Trend nicht immer gutheißen – er blickt zwiegespalten darauf: "Ich finde es großartig, dass jemand wie Weinstein enthauptet wurde. Ich finde es gleichzeitig aber auch ekelhaft, in welcher Form sich andere an das Thema hängen, um durch diese Aufmerksamkeit ihre Karriere neu beleben zu wollen."

Thomas Kretschmann, "Avengers"-DarstellerGetty Images
Thomas Kretschmann, "Avengers"-Darsteller
Thomas Kretschmann, deutscher SchauspielerGetty Images
Thomas Kretschmann, deutscher Schauspieler
Thomas Kretschmann, deutscher SchauspielerGetty Images
Thomas Kretschmann, deutscher Schauspieler


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