Im Fall von Asia Argento (43) wendet sich das Blatt. Die Schauspielerin hatte Anfang des Jahres mit ihrer Aussage, von Filmproduzent Harvey Weinstein (66) vergewaltigt worden zu sein, eine Debatte um sexuellen Missbrauch angestoßen. Seit Kurzem wird die Aktivistin der #MeToo-Bewegung selbst mit dem Vorwurf konfrontiert, den damals minderjährigen Schauspieler Jimmy Bennett (22) vergewaltigt zu haben. Eine Tat, die der "Triple X"-Star anfänglich hartnäckig bestritt. Jetzt erzählte die Filmemacherin ihre Sicht der Dinge: Asia gab den Sex zu, jedoch soll der Jungstar sich über sie hergemacht haben.

Wie die Künstlerin jetzt in einem Gespräch mit dem italienischen TV-Sender La7 erklärte, sei es 2013 in dem Hotel in Kalifornien wirklich zu sexuellen Handlungen gekommen. Jedoch sei das von Jimmy ausgegangen, weil er die damals 37-Jährige als eine Art Jagdtrophäe betrachtet habe. Erst habe sie ihr junger Kollege um Hilfe bei einem Vorsprechen gebeten und sei dann über sie hergefallen. "Er hat angefangen, mich zu küssen und zu berühren, aber nicht wie eine Mutter und ihr Kind, wie ich es sah, sondern wie ein Junge mit entfesselten Hormonen", beschrieb die Italienerin die Geschehnisse.

Asia drehte in dem Interview den Spieß um. Nicht sie habe die Vergewaltigung begangen, wenn überhaupt hätte sie den Jungstar anzeigen sollen: "Er ist buchstäblich auf mich gesprungen. Er war auf mir, er ist gekommen. Ich habe nichts gefühlt, ich habe nicht reagiert, weil das alles für mich undenkbar war." Hinterher habe Jimmy ihr erzählt, dass der Sex mit ihr seit gut fünf Jahren eine seiner größten Fantasien gewesen sei.

Jimmy Bennett, Schauspieler
Getty Images
Jimmy Bennett, Schauspieler
Asia Argento bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes 2018
Andreas Rentz / Staff / Getty Images
Asia Argento bei den internationalen Filmfestspielen in Cannes 2018
Schauspieler Jimmy Bennet
Splash News
Schauspieler Jimmy Bennet


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