Richard Gere (69) und Julia Roberts (51) sind nach wie vor eines der beliebtesten Leinwandpaare. 1990 kam ihr gemeinsamer Film Pretty Woman in die Kinos und verzaubert bis heute Jung und Alt. Die Geschichte einer Prostituierten in Hollywood, die sich in ihren reichen Freier verliebt, war ein ziemlicher Überraschungserfolg – auch für die Darsteller, denn Richard hielt seine Figur anfangs für äußerst langweilig. Das ist aber nicht die einzige spannende Hintergrund-Info zu der Romanze.

Das Filmplakat, auf dem die Hauptdarsteller Rücken an Rücken stehen, spiegelte nur teilweise ihr wirkliches Aussehen wider. Das Bild zeigt lediglich den Kopf der Schauspielerin, der Körper gehört laut Cosmopolitan ihrem Double Shelley Michelle. Außerdem scheint das Haar des männlichen Parts nachträglich bearbeitet worden zu sein. Während der echte Richard eine bereits ergraute Mähne trug, ist sie auf dem Plakat pechschwarz.

Die Dreharbeiten liefen für Julia nicht immer ganz glatt. Vor den Sexszenen wurde die damals noch junge Schauspielerin so nervös, dass sie roten Ausschlag bekam und eine Vene in ihrer Stirn deutlich hervortrat. Letztere musste von Richard und dem Regisseur wegmassiert werden. Für eine zweite Sequenz, in der die Newcomerin lauthals lachen sollte, wurden ihr extra die Füße gekitzelt.

Während sich die Fans heute den Film ohne Julia und Richard nicht mehr vorstellen können, sah das beim Casting noch ganz anders aus. Unter anderem seien Sandra Bullock (54), Meg Ryan (57), Madonna (60), Kristin Davis (53), Sarah Jessica Parker (53) und Drew Barrymore (43) als Vivian infrage gekommen. Für den männlichen Part standen John Travolta (64), Christopher Reeve, Denzel Washington (64) und Daniel Day-Lewis (61) in den Startlöchern. Sylvester Stallone (72) soll die Rolle sogar abgelehnt haben.

Die moderne Aschenputtel-Geschichte durchlief in der Entwicklungsphase deutliche Änderungen. Eigentlich sollte der Liebesfilm ein düsteres Drama werden, in dem Julias Rolle Vivian drogenabhängig ist und während der Woche mit ihrem Edward abstinent bleibt. Am Ende hätte sie von Richards Rolle aus dem Auto geworfen werden und mit ihrem Geld ins Disneyland fahren sollen. Als Filmtitel stand statt "Pretty Woman" ursprünglich "3000 Dollar" im Raum – Vivians Gage im Film.

Auch um Julias Opern-Outfit ranken sich spannende Details. Das bildschöne rote Kleid sollte eigentlich schwarz sein, doch die Stylistin setzte sich mit ihrem Vorschlag durch. Die teure Halskette war tatsächlich ein luxuriöses Stück. Knapp 220.000 Euro war sie wert und wurde mit Sicherheitspersonal zum Set transportiert.

Die Filmmusik von "Pretty Woman" ist heute noch ein Klassiker. Das Stück, das Richard auf dem Klavier spielte, hatte er sogar selbst komponiert und vorgetragen. Bald soll ein von der Romanze inspiriertes Musical am Broadway starten.

Richard Gere und Julia Roberts in "Pretty Woman"Supplied by WENN
Richard Gere und Julia Roberts in "Pretty Woman"
Julia Roberts in "Pretty Woman"Landmark Media Press and Picture/ActionPress
Julia Roberts in "Pretty Woman"
Richard Gere und Julia Roberts in "Pretty Woman"Everett Collection/ActionPress
Richard Gere und Julia Roberts in "Pretty Woman"
Julia Roberts und Richard Gere in "Pretty Woman"Landmark Media Press and Picture/ActionPress
Julia Roberts und Richard Gere in "Pretty Woman"
Richard Gere und Julia Roberts in "Pretty Woman"Landmark Media Press and Picture/ActionPress
Richard Gere und Julia Roberts in "Pretty Woman"
Sandra Bullock, SchauspielerinGetty Images
Sandra Bullock, Schauspielerin
Garry Marshall, Julia Roberts und Richard Gere bei NBCPeter Kramer / NBC / NBC NewsWire via Getty Images
Garry Marshall, Julia Roberts und Richard Gere bei NBC
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