Ob R. Kelly (52) diese Summe wohl aufbringen kann? Seit Freitagabend steht die Anklage gegen den Rapper. Der US-Amerikaner ist in zehn Fällen des sexuellen Missbrauchs angeklagt. Einige Opfer sollen sogar minderjährig sein. Der Musiker stellte sich jetzt den Behörden und wurde heute einem Haftrichter vorgeführt. Der will R. Kelly auch erst mal nicht mehr so schnell entlassen, denn er setzte eine sehr hohe Kaution aus.

Wie Mirror berichtet, erschien der "Ignition"-Interpret vor Gericht in Chicago, nachdem er die Nacht auf der Polizeiwache verbracht hatte. Mit einem schwarzen Hoodie bekleidet und sehr ruhig soll er die Anhörung überstanden haben, wie ein Augenzeuge erklärt. Doch was er da hörte, dürfte ihn nicht sonderlich glücklich gemacht haben. Der Richter soll die Anschuldigungen gegen Kelly als "verstörend" beschrieben haben und nicht wollen, dass er weiter Kontakt zu Minderjährigen hat. Daher legte er eine Kaution von einer Million US-Dollar (circa 880.000 Euro) fest. Und das, obwohl der Anwalt des 52-Jährigen noch versuchte, den Richter davon zu überzeugen, dass bei dem Sänger kein Fluchtrisiko bestehe.

Ob er diese stolze Summe nun aufbringt, bleibt abzuwarten. Wenn es in den kommenden Verhandlungen aber noch schlechter für R. Kelly läuft, kommt er womöglich nie wieder auf freien Fuß. Im schlimmsten Fall könnte er zu 70 Jahren Haft verurteilt werden.

R. Kelly im Februar 2019Getty Images
R. Kelly im Februar 2019
Musiker R. Kelly, Februar 2019SplashNews.com
Musiker R. Kelly, Februar 2019
Musiker R. KellyRick Davis / SplashNews.com
Musiker R. Kelly
Meint ihr, R. Kelly bringt die Summe für die Kaution auf?407 Stimmen
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Nein, woher denn. So gut lief es doch zuletzt für ihn auch nicht mehr.
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Ich kann mir vorstellen, dass er das irgendwie hinbekommt.


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