Dr. Conrad Murray (66) saß zwei Jahre lang hinter Gittern. Der Kardiologe war Michael Jacksons (✝50) Leibarzt – und wurde 2011 wegen fahrlässiger Tötung des King of Pop schuldig gesprochen. Michael starb an einer Vergiftung durch das Narkosemittel Propofol, das ihm Murray verabreicht hatte. Doch der Arzt war nicht nur für die Medikamentenversorgung zuständig. Wie er in einem Interview erklärte, habe er auch jede Nacht Jacksons Genitalien versorgt – aus einem bestimmten Grund.

Im Gespräch mit Mail On Sunday offenbarte der heute 66-Jährige bereits 2013: "Sie wollen wissen wie nahe Michael und ich uns standen? Ich hielt jede Nacht seinen Penis." Doch er erklärte auch warum: "Ich musste Michael einen Kondomkatheter anlegen, weil er Urin verlor. Er hatte kein Gefühl mehr und war inkontinent." Aus dem Grund habe er auch immer dunkle Hosen getragen, erzählt Conrad, "weil er nach dem Toilettengang stundenlang tropfte." Und warum konnte sich die Musiklegende das Kondom-Urinal nicht selbst anlegen? "Michael wusste nicht, wie man ein Kondom überzieht, also musste ich das für ihn tun", verriet Murray.

Der Herzdoktor saß vom November 2011 bis Oktober 2013 im Gefängnis. Er wurde zu vier Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt – das entspricht der Höchststrafe für fahrlässige Tötung. Wegen guter Führung und überfüllter Gefängnisse kam er frühzeitig frei.

Lisa Marie Presley und Michael Jackson mit Kindern beim Betreten der Neverland RanchGetty Images
Lisa Marie Presley und Michael Jackson mit Kindern beim Betreten der Neverland Ranch
Dr. Conrad Murray vor Gericht im November 2011Getty Images
Dr. Conrad Murray vor Gericht im November 2011
Michael JacksonSpencer Platt
Michael Jackson


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