Die Vorwürfe werden immer lauter! R. Kelly (52) soll über mehrere Jahre hinweg Frauen zu sexuellen Handlungen genötigt haben. Ein paar von ihnen seien sogar noch minderjährig gewesen. Vor Kurzem wurde der Fall neu aufgerollt. Am Freitag hatte sich der Sänger selbst den Behörden in Chicago gestellt. Jetzt spricht der Anwalt der Klägerinnen, Michael Avenatti, über neues, explizites Videomaterial, das er dem Gericht vorlegen möchte.

Michael erklärte am Montag per Twitter: "Ich kann bestätigen, dass wir dem Staatsanwalt ein zweites Video vorlegen werden, welches R. Kelly bei einem sexuellen Übergriff auf eine Minderjährige zeigt." Der Anwalt teilte zudem Screenshots des angeblichen Sexaktes mit der damals 14-Jährigen. Er fügte an, dass es mehrere Sextapes gebe, auf denen der Musiker mit Minderjährigen verkehre. "Es muss Gerechtigkeit her", fügte Michael an, der die Klägerinnen unentgeltlich vertritt.

Nachdem sich der "I Believe I Can Fly"-Interpret selbst stellte, gab es am Wochenende eine Anhörung zu den zehn angeklagten Fällen. Der Richter John Fitzgerald Lyke, Jr. beschrieb die Anschuldigungen laut Mirror als "verstörend". Er setzte eine Kaution von einer Million Dollar aus und untersagte R. Kelly den Kontakt mit Minderjährigen. Der Popstar plädierte am Montag auf unschuldig und kam am Abend wieder auf freien Fuß. Ihm drohen aber weiterhin bis zu 70 Jahre Knast.

R. Kelly vor dem Cook County-Gefängnis in Chicago, 2019Getty Images
R. Kelly vor dem Cook County-Gefängnis in Chicago, 2019
R. Kelly bei den Billboard Music Awards 2013Getty Images
R. Kelly bei den Billboard Music Awards 2013
Musiker R. Kelly, Februar 2019SplashNews.com
Musiker R. Kelly, Februar 2019


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