Der ehemalige Frontmann der Band Sex Pistols, John Lydon (63), trauert um seinen guten Freund und Musiker-Kollegen Keith Flint. Der The Prodigy-Sänger wurde vor wenigen Tagen leblos in seinem Haus aufgefunden – ein Suizid sei nicht auszuschließen. Der 63-jährige Künstler ist sich sicher, den Grund für den Tod von Keith zu kennen und mahnt: Der Selbstmord sei ein Warnsignal für die gesamte Musikindustrie.

Am Rande einer Doku-Premiere sagte John dem Magazin TMZ, Keith sei "allein" gewesen und dass die Einsamkeit ihn "zerfressen" hätte. Der Musiker erklärte: "Mein Herz ist gebrochen. Er war ein guter Freund. Verstehen Sie mich nicht falsch, aber niemand hat ihn geliebt, er wurde allein gelassen, man hat ihn zerstört." John zeigte sich besorgt darüber, dass viele Mitglieder der Musikindustrie sich ähnlich alleine fühlten, und bezeichnete den Tod des Prodigy-Sängers als Warnung, dass man aufmerksamer sein sollte gegenüber anderen und deren Gefühle.

Auf die Frage, ob auch Drogen eine Rolle beim Tod von Keith gespielt haben könnten, entgegnete John: "Vielleicht". Auch die Trennung von der japanischen DJane Mayumi Kai im vergangenen Jahr habe den 49-Jährigen beschäftigt. Er soll versucht haben, sich mit seiner Ehefrau zu versöhnen – jedoch erfolglos.

John Lydon und seine Frau Nora Forster im Juli 2008
Getty Images
John Lydon und seine Frau Nora Forster im Juli 2008
John Lydon und seine Frau Nora Forster im April 2017
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John Lydon und seine Frau Nora Forster im April 2017
Maxim, Keith Flint und Liam Howlett von The Prodigy
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Maxim, Keith Flint und Liam Howlett von The Prodigy


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