Ein kleinlauter Widerruf? Das scheint nichts für Schauspielerin Roseanne Barr (66) zu sein. Die 66-Jährige hatte die Vertreterinnen der #MeToo- Bewegung damals hart angegriffen und sogar als H**en bezeichnet – und damit eine ziemlich hohe Welle der Empörung ausgelöst. Jetzt zeigt sich die Komikerin aber einsichtig und lenkt ein: Sie meinte damals natürlich nicht alle Frauen, die sich öffentlich gegen sexuelle Belästigung wehren.

"Ich denke, es gibt eine Menge Frauen, die nicht unbedingt um 3 Uhr morgens ins Hotelzimmer ihres Bosses gehen sollten, um sich Karrieretipps zu holen. Und wenn eure Töchter das nicht wissen, solltet ihr es ihnen lieber beibringen. Das ist nichts, was man tut", erklärte Roseanne einem Reporter auf der Straße, der sie auf ihr umstrittenes Interview ansprach. In dem Video-Beitrag, den TMZ veröffentlicht hat, betont sie auch, dass Frauen, die sich als Opfer sexueller Gewalt fühlen, doch besser gleich zur Polizei gehen sollten, nicht erst 15 Jahre später.

In der "The Candace Owens Show" auf ABC hatte der frühere Sitcom-Star zuvor erklärt, viele Frauen würden ihre weiblichen Reize sehr bewusst einsetzen, um bessere Jobs zu ergattern. Wer das Zimmer seines Bosses bei Avancen nicht sofort verlasse – im Sinne von: "Mh, ich dachte, er würde mir vielleicht einen Job als Schreiberin geben", sei für sie "nichts als eine H**e".

Roseanne Barr bei einer Veranstaltung in Burbank, März 2018Getty Images
Roseanne Barr bei einer Veranstaltung in Burbank, März 2018
"Roseanne"-Star Roseanne Barr, März 2018Getty Images
"Roseanne"-Star Roseanne Barr, März 2018
Roseanne Barr, SchauspielerinGetty Images
Roseanne Barr, Schauspielerin
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Ja, ich glaube ihr, dass sie das nicht so gemeint hat.
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Nein, sie möchte einfach nur den Shitstorm beenden.


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