Kann eine Frau zu viele Kurven haben? Für den Beruf des Profimodels gab es hierfür lange Zeit eine eindeutige Antwort: ja. Doch mit der Kritik an zu dünnen Frauen kam eine neue Generation von Models auf – Curvy-Models. Ashley Graham (31) ist eine Ikone unter diesen, doch hatte sie früher schon Probleme in der Modewelt, die nur auf gertenschlanke Frauen zugeschnitten schien: Sie fand nie sexy Bikinis.

"Ich wollte ganz kleine String-Bikinis, aber niemand wollte sie für meinen kurvigen Body machen. Also habe ich es getan", erklärt Ashley in der australischen Vogue. Denn die heute 31-Jährige machte einfach aus ihrer Not eine Tugend: Sie wurde zur Werbe-Ikone für "Swimsuites for all" und entwarf ab 2016 ihre eigenen Kollektionen für das Label. Ashley schuf sich ihre sexy Outfits also fortan selbst. Noch immer aber sagt sie auch: "Es gibt bis heute einen Mangel an Vielfalt auf dem Laufsteg und im Mode-Luxus-Segment". Bei der Lösung des Problems bittet sie dennoch um Geduld, denn Schnellschüsse hätten noch nie etwas gebracht.

Mit ihrem frühen Engagement für "Swimsuites for all" hatte die Schöne aus Nebraska ab 2015 gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Das Problem mit zu knappen Bikinis hatte sich erledigt und die Modewelt riss sich fortan um sie. 2016 zierte Ashley als erstes Plus-Size-Model das Cover der Sports Illustrated Swimsuit und der Cosmopolitan.

Ashley Graham, ModelGetty Images
Ashley Graham, Model
Ashley Graham, ModelGetty Images
Ashley Graham, Model
Ashley Graham, ModelPatricia Schlein/WENN.com
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