Harsche Kritik von Cynthia Nixon (53)! Ganze sechs Jahre stand die Schauspielerin für die Hitserie Sex and the City vor der Kamera. Bei einer Premiere blickte sie jetzt auf die erfolgreiche Sendung zurück und stellte dabei fest: Die Show über vier Freundinnen in New York wäre heutzutage wohl anders produziert worden. Deshalb fand Cynthia klare Worte: SATC sei in vielen Bereichen eindimensional gewesen und hätte in Bezug auf Feminismus viele Schwächen gehabt.

"Ich denke, dass wir heutzutage auf jeden Fall nicht alle weiß gewesen wären", erklärte Cynthia im Interview mit IndieWire. "Einer der schwierigsten Punkte für mich war, zu akzeptieren, dass das Geld so sehr im Mittelpunkt stand. Und dass Steve, der Mann meines Charakters, der Einzige war, der einem Mann aus der Arbeiterklasse am nächsten kam", überlegte die 53-Jährige weiter. Cynthia kritisierte außerdem die optische Perfektion, die in der Serie vorherrschte. Alle Charaktere sahen stets aus wie aus dem Ei gepellt – das entspreche einfach nicht der Realität.

"Es gab so viele Debatten, als ‘Sex and the City’ herauskam, ob es eine feministische Serie sei oder nicht, was ich immer für dumm hielt – natürlich ist es eine feministische Serie", bekräftige Cynthia. "Aber ich denke, sie hat viele Schwächen in Bezug auf die feministische Bewegung. Es ist, als wenn weiße, gut betuchte Damen für ihre Rechte kämpfen. In einer Art kleinen Blase", stellte sie klar.

Kim Cattrall, Cynthia Nixon, Sarah Jessica Parker und Kristin Davis in New YorkSplash News
Kim Cattrall, Cynthia Nixon, Sarah Jessica Parker und Kristin Davis in New York
Der Cast von "Sex and the City 2"ActionPress/United Archives GmbH
Der Cast von "Sex and the City 2"
Cynthia Nixon auf einem Event in New YorkGetty Images
Cynthia Nixon auf einem Event in New York
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Ja, heute würde man die Serie definitiv anders machen.
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