Der Mega-Erfolg des neuen "Joker"-Films wird überschattet! Der Thriller mit Joaquin Phoenix (44) in der Hauptrolle feierte am vergangenen Freitag in den USA seine Premiere und lockte etliche Zuschauer in die Kinos. So spielte der Hollywood-Blockbuster allein in der ersten Nacht 13,3 Millionen Dollar ein und brach damit sogar einen Rekord! Doch nach diesem enormen Hype hagelt es nun heftige Kritik – wegen der Musikauswahl!

Zur musikalischen Untermalung einer Szene bediente sich Regisseur Todd Phillips des Songs "Rock and Roll Part 2" aus dem Jahr 1972 von Gary Glitter (75) – einem verurteilten Sexualstraftäter. "Wenn dieser Kerl dadurch Lizenzgebühren ausbezahlt bekommt, werde ich mein Geld für den Film sicher nicht hergeben", droht ein Twitter-User empört. Doch so soll es tatsächlich sein: Wie The Sun berichtet, soll der Musiker eine sechsstellige Summe für die Nutzung bekommen. Das missfällt vielen Fans: "Ich denke nicht, dass ich den 'Joker'-Film schauen möchte, wenn Gary Glitters Lied gespielt wird und er ein Vermögen daran verdient."

Gary Glitter, der mit bürgerlichem Namen Paul Gadd heißt, wurde 2015 in London wegen Kindesmissbrauch und versuchter Vergewaltigung schuldig gesprochen, nachdem er bereits bis 2008 fast drei Jahre wegen Sexualvergehen in Vietnam im Gefängnis gesessen hatte. Die Delikte, für die er derzeit eine 16-jährige Haftstrafe absitzt, liegen rund 40 Jahre zurück.

Musiker Gary Glitter 2015Getty Images
Musiker Gary Glitter 2015
Joaquin Phoenix bei der "Joker"-Premiere im September 2019Getty Images
Joaquin Phoenix bei der "Joker"-Premiere im September 2019
Musiker Gary GlitterGetty Images
Musiker Gary Glitter


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