Geht die Message hinter M.O.M – Milf oder Missy zu weit? In den vergangenen Tagen musste der Streaminganbieter Joyn herbe Kritik für sein neues Format einstecken: Allein auf offiziellem Wege seien beim Werberat 111 Beschwerden eingegangen. Der Grund: Sowohl der Begriff "Milf" im Titel als auch die aktuelle Werbekampagne, die sich einiger derber Sprüche bedient, seien sexistisch und frauenverachtend. Jetzt reagiert Joyn auf die Vorwürfe!

"Wir hören die Stimmen der Joyn Community, dass für sie die Plakatkampagne für ‘M.O.M – Milf oder Missy’ etwas zu weit geht", zitiert die FAZ den Streaminganbieter. Weiter heißt es in der Erklärung: "Die Intention hinter dem Format ist, Rollenklischees aufzubrechen und sich mit der Thematik Altersunterschied in der Beziehung auseinanderzusetzen – ein polarisierendes Thema in unserer Gesellschaft." Deshalb habe man sich bewusst für die kontroverse Formulierung entschieden. Man verstehe jedoch, dass der Begriff "Milf" und die Plakatkampagne ohne diesen Kontext irreführend sein könne.

Tatsächlich hat Joyn auch schon Taten folgen lassen: Laut dem Quotenmagazin DWDL ist der Titel der Show geändert worden – demnach heiße das Format jetzt schlicht "M.O.M". Außerdem sollen Anpassungen an der Werbekampagne und der Produktion vorgenommen werden, die Sendungen sollen teilweise sogar nachvertont werden.

Die Kandidatinnen von "M.O.M – Milf oder Missy"
Joyn
Die Kandidatinnen von "M.O.M – Milf oder Missy"
Natascha Ochsenknecht bei "M.O.M – Milf oder Missy"
Jennifer Toebben
Natascha Ochsenknecht bei "M.O.M – Milf oder Missy"
Die "Milfs" in der dritten Folge von "M.O.M – Milf oder Missy"
Joyn
Die "Milfs" in der dritten Folge von "M.O.M – Milf oder Missy"
Fandet ihr den Titel "M.O.M – Milf oder Missy" auch zu sexistisch?364 Stimmen
248
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116
Nee, das ist total übertrieben...


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