Mit der Veröffentlichung ihrer Autobiografie offenbarte Jessica Simpson ein dunkles Kapitel ihres Lebens. Im Februar 2020 machte sie öffentlich, dass sie als Kind über sechs Jahre sexuell missbraucht wurde. Ihre Peinigerin: die Tochter eines Freundes der Familie, die selbst sexuellen Misshandlungen zum Opfer fiel. Nun enthüllt Jessica Simpson Details über ihre schlimmen Erlebnisse und macht anderen mit ihrer Geschichte Mut.

Das Buch mit dem Titel Open Book scheint ein wichtiger Schritt im Heilungsprozess der zeitweise sogar drogenabhängigen Sängerin gewesen zu sein, die zugibt: "Ich hatte Mitleid mit [meiner Peinigerin, Anm. d. Red.] und ließ auch deshalb die Misshandlungen über mich ergehen." Als Jessica sich im Alter von zwölf Jahren ihren Eltern offenbart, brechen diese sofort den Kontakt zu der befreundeten Familie ab – die Vorfälle werden danach jedoch in Schweigen gehüllt.

Dieses Schweigen bricht Jessica mit ihrem Buch und erzählt im überarbeiteten Vorwort der neuen Taschenbuch-Edition, dass sich ein weiblicher Fan bei ihr für ihren offenen Umgang mit dem Missbrauch bedankt hat. Ermutigt von der Geschichte der US-Amerikanerin, sprach die Frau daraufhin mit ihrer Familie und einem Therapeuten über ihre eigenen Missbrauchserlebnisse. Jessicas Tochter Maxwell (8) sei damals sogar dabei gewesen. "Es war ein perfekter Moment, weil sie gesehen hat, wie ein offener und ehrlicher Umgang mit den eigenen Gefühlen andere Menschen inspirieren kann", erzählte die Sängerin jetzt stolz.

Jessica Simpson, Sängerin und Schauspielerin
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Jessica Simpson, Sängerin und Schauspielerin
Jessica Simpson bei ihrer Open Book-Tour 2020
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Jessica Simpson bei ihrer Open Book-Tour 2020
Jessica Simpson
Instagram / jessicasimpson
Jessica Simpson


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