Hinter Amanda Knox (34) liegen harte Jahre. Die US-Amerikanerin war 2007 quasi über Nacht weltberühmt geworden, als ihre Mitbewohnerin Meredith Kercher tot in der gemeinsamen Wohnung in Italien gefunden wurde. Schnell wurde ihre Freundin des Mordes verdächtigt, verurteilt und sogar für mehrere Jahre inhaftiert. 2015 wurde die heutige Mutter einer Tochter in letzter Instanz freigesprochen – doch das Drama verfolgt Amanda auch heute noch.

In der Radiosendung Woman's Hour sprach die 34-Jährige über die Auswirkungen des Mordprozesses auf ihr Leben. Damals habe die Presse Meredith zur "jungfräulichen Madonna" gemacht – sie hingegen sei als "sexuell besessene, lüsterne, hemmungslose Hure" dargestellt worden. "Ich hatte das Gefühl, als wäre ich ständig mit einer erfundenen Version meiner selbst konfrontiert!", erklärte Amanda. Das sei auch heute noch nicht vorbei: "Es ist ein ständiger Kampf für mich!"

Auch in den verschiedenen Filmen, die über den Mordfall erschienen, sei das Bild von ihr entsprechend verzerrt, schilderte Amanda. Die Produzenten würden zwar stets behaupten, dass ihre Geschichten fiktional seien – am Ende nutze man aber ihren Namen und ihr Gesicht in einem falschen Kontext: "Das ist eine unglaubliche Verletzung meiner Privatsphäre!"

Amanda Knox 2011 vor einem italienischen Gericht
Getty Images
Amanda Knox 2011 vor einem italienischen Gericht
Amanda Knox 2019 in Italien
Getty Images
Amanda Knox 2019 in Italien
Amanda Knox, Autorin
ActionPress
Amanda Knox, Autorin


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