Auch mit Meghan: Prinzessin Kate plant Jahr des Friedens

Auch mit Meghan: Prinzessin Kate plant Jahr des Friedens

- Janine Karrasch
Lesezeit: 3 min

Prinzessin Kate (43) will offenbar die Fronten glätten – und zwar ausgerechnet mit Herzogin Meghan (44). Nach Informationen des Magazins Star sucht Kate aktiv nach einem Weg zur Annäherung und peilt einen Neuanfang für 2026 an. Ein erster Schritt könnte noch im Dezember erfolgen: Dem Bericht zufolge steht ein Telefonat vor Weihnachten im Raum, auch um die festlichen Tage zwischen Windsor und Sandringham ohne neue Schlagzeilen zu verbringen. "Sie möchte diesen Kalten Krieg nicht ins Jahr 2026 schleppen", zitiert Star einen Insider. Ziel der Kontaktaufnahme sei eine Grundlage, auf der beide wieder miteinander sprechen können.

Aus dem Umfeld heißt es, Kate wolle ihr kommendes Jahr "zum Jahr des Friedens" machen. Die Prinzessin befindet sich nach ihrer Krebserkrankung von 2024 in Remission und setzt privat wie familiär auf Deeskalation. Laut Star gab es zwischen Kate und Meghan in den vergangenen zwei Jahren nur gelegentliche, öffentliche Höflichkeiten. "Es gibt keine substanziellen Unterhaltungen", so der Insider. Genau das wolle Kate ändern, notfalls, indem sie "die weiße Fahne hisst", wie es das Blatt formuliert. Dass ein persönlicher Schritt der beiden Frauen die Stimmung zwischen den Brüdern Prinz William (43) und Prinz Harry (41) beeinflussen könnte, ist Teil der Hoffnung: "Kate findet, dass die Chancen von William und Harry auf Versöhnung deutlich größer wären, wenn sie und Meghan einen gemeinsamen Nenner fänden", berichtet der Palast-Insider weiter. Der Streit hat sich seit dem Rückzug von Harry und Meghan aus dem engeren Kreis der Royals Anfang 2020 verschärft, insbesondere durch das Oprah-Interview von 2021, in dem das Paar offen über Belastungen, Rassismusvorwürfe und psychische Krisen sprach. "Meine größte Sorge war, dass sich die Geschichte wiederholt", hatte Harry damals gesagt und dabei auf das tragische Schicksal seiner Mutter Prinzessin Diana (†36) angespielt. Diese Aussage scheint bei Kate einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. Die Prinzessin erkennt möglicherweise, dass Familienfehden kostbare Zeit und Energie verschwenden – Zeit, die man nicht zurückbekommt.

Die angespannte Beziehung zwischen Kate und Meghan hat ihre Wurzeln in einer Reihe von Vorfällen, die bereits vor Meghans Hochzeit 2018 begannen. Der wohl berühmteste Streitpunkt war die sogenannte "Brautjungfernkleid-Affäre" vor Meghans Hochzeit, bei der es zu Tränen auf beiden Seiten gekommen sein soll. Doch der Kleiderstreit war nur die Spitze des Eisbergs. Bereits 2017 sorgte Meghans Abwesenheit bei Pippa Middletons (42) Hochzeit für erste Spekulationen über Spannungen zwischen den Schwägerinnen, berichtet die Marie Claire. Hinzu kamen kulturelle und persönliche Unterschiede: Während Kate als zurückhaltend und traditionell gilt, wurde Meghan als direkter und amerikanisch-offener Typ wahrgenommen. Meghan und Harry haben sich mittlerweile im kalifornischen Montecito eingerichtet, wo sie mit ihren zwei Kindern ihren Alltag strukturieren und ihr Umfeld fern der britischen Institution aufgebaut haben. Kate und William verbringen die kommenden Feiertage traditionell mit ihren drei Kindern zwischen Windsor und dem Landsitz der Familie, wo Zeitpläne, Schulwege und private Rituale wichtiger sind als Termine. In den vergangenen Wochen hieß es zudem, Kate habe Harry zu einem Besuch ohne Meghan ermuntert – ein Hinweis darauf, wie kleinschrittig die Wege zueinander derzeit aussehen.

Prinzessin Kate, Dezember 2025
Getty Images
Prinzessin Kate, Dezember 2025
Prinzessin Kate, Prinz William, Prinz Harry und Herzogin Meghan, 2022
Getty Images
Prinzessin Kate, Prinz William, Prinz Harry und Herzogin Meghan, 2022
Prinz William und Prinz Harry, britisches Königshaus
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Prinz William und Prinz Harry, britisches Königshaus
Startet Kates "Jahr des Frieden" am besten mit einem Weihnachts-Telefonat mit Meghan?
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