„Iss Jungle Se Mujhe Bachaooooooooo!“ Wie bitte? Nein, essen soll hier niemand etwas! Wobei – das eine oder andere Krabbeltierchen könnte schon drin sein, denn bei dem zitierten Ausruf handelt es sich um die indische Fassung von „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“. Promiflash hat für euch einmal den Globus gedreht und nachgeforscht, in welchen Ländern und unter welchen Namen das beliebte Dschungelcamp noch existiert und wohin genau unsere ausländischen Kollegen ihre Promis eigentlich auslagern.

Das indische Dschungelcamp wurde bisher nur ein einziges Mal, 2009, im Nationalpark Taman Negara im über 3.000 Kilometer entfernten Malaysia gedreht. Dort wurden ebenfalls die Promis aus dem hohen Norden untergebracht. Schweden belustigte seine Zuschauer in 2009 beim „Kändisdjungeln“. Im Jahr 2006 ließen die französischen Kollegen ihre Stars und Sternchen im weit entfernten Brasilien „Je suis une célébrité, sortez-moi de là!“ rufen. Das fröhliche Kakerlaken-Knutschen fand allerdings nach ebenfalls einer Staffel ein jähes Ende. 2008 war für Ungarn das Jahr der Dschungelstars, gleich zweimal hieß es im argentinischen Aristóbulo del Valle: „Celeb vagyok... ments ki innen!“. Weitere Staffeln blieben allerdings aus. Italien präsentiert Jahr für Jahr neue und ähnliche Reality-Formate. Wie wir bereits berichteten, verweilte Brigitte Nielsen (48) vor zehn Jahren schon einmal für die Süd-Europäer in einem Promi-Dschungel.

In den Niederlanden trägt das Format den schönen Namen „Bobo's in the bush“ und schaffte es in den Jahren 2003, 2004 und 2008 auf immerhin drei Staffeln Promi-Ekel pur! Die niederländischen Dschungel-Camper kamen in Indonesien, Brasilien und Argentinien unter. Die englischsprachigen Kollegen aus Großbritannien und Irland, die das Format übrigens erdacht und in die ganze Welt verkauft haben, führen die Riege der Dschungel-Staffeln selbstverständlich auch an. Innerhalb von zehn Jahren organisierten sie ganze zwölf Dschungelcamps unter dem Namen „I'm a Celebrity… Get Me Out of Here!“. Damit haben sie sich doppelt so oft an den Dschungelprüfungen erfreuen dürfen, wie Deutschland. Die UK-Promis, wie Peter Andre (38) und Katie Price (33) wurden ebenfalls im australischen Urwald-Camp ausgesetzt, dort fanden sich 2003 auch die US-Amerikaner ein, die für eine zweite Staffel in 2009 nach Costa Rica zogen. Deutschland und Großbritannien leiden also nach wie vor am absoluten Dschungelfieber – wir sind gespannt, wie lange es anhält!

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