Sebastian Vettel (24) ist offiziell der schnellste Mann der Welt. Der amtierende Formel 1 Weltmeister ist auch diese Saison wieder der Rennfahrer, der seine Konkurrenz meist weit hinter sich lässt. Viele fragen sich, wie man den Ausnahmefahrer überhaupt noch aufhalten kann. Eine Antwort gab das letzte Rennen in Valencia: Technische Probleme wurden ihm zum Verhängnis, so scheint es.

Doch Sebastian wittert eine Verschwörung der FIA, die vermeintlich unnötig ein Safety-Car auf die Strecke geschickt hatte, um ihn auszubremsen, als er satte 20 Sekunden Vorsprung auf seinen Verfolger hatte. „Wir haben das Rennen kontrolliert. Dann kam das Safety-Car, was man sich hätte sparen können. Ich denke, der Grund ist klar, warum das Safety-Car kam. Ich glaube, eine Gefahr bestand nicht. Es waren vorher schon Teile auf der Strecke und man hat das so hingenommen. Das ist nicht unsere Entscheidung. Aber das Safety-Car hat uns in gewisser Weise das Genick gebrochen“, äußerte er gegenüber RTL. Auch sein Teamberater Helmut Marko sieht ein taktisches Vorgehen und eine mögliche Schikane: „Vettel war zu weit vorne und man wollte das Feld wieder zusammenbringen. So, wie man das ja im amerikanischen Rennsport sehr oft macht.“

Die Kritik des Fahrers kam bei der Rennleitung natürlich gar nicht gut an. Es könnte sogar sein, dass Sebastian von der FIA eine Strafe wegen unsportlichen Verhaltens aufgebrummt bekommt und für das kommende Rennen gesperrt wird. Sollten seine Anschuldigungen Konsequenzen haben, wird sich das sicherlich in den nächsten Tagen herausstellen.