Was ist los? In der letzten Woche holte die sonst eher einem etwas exklusiveren Publikum vorbehaltene ZDFneo-Sendung „neoParadise“ durch den letzten TV-Auftritt von Dirk Bach (†51) ihre bisher beste Quote. Sicherlich mag sich auch der ein oder andere Zuschauer dorthin verirrt haben, der den Humor von Joko (33) und Klaas (29) nicht wirklich versteht. Über die Lustigkeit von Witzen kann man sich streiten, aber über einen Busen-Grapscher nicht.

Eklat! Joko Winterscheidt soll einer unschuldigen Messehostess an die Brust gegrapscht haben und das wäre unumstritten alles andere als witzig, sondern eher sexuelle Nötigung. Allerdings müsste man dafür auch wissen was einen Grapscher auszeichnet. Grapschen = eine Hand greift zu! Mal abgesehen davon, dass Joko Winterscheidt sich bei der Messehostess schon im Vorfeld für eine echt peinliche und unangenehme Aktion entschuldigt hat, entschied er sich dafür, den Busen nur kurzzeitig mit den Finger anzutippen. Drei Tage passiert erst mal nichts, doch dann überraschte uns gestern die Schlagzeile eines vermeintlich „Busengrapsch“-Eklat auf ZDFneo.

Warum? Der Grund für diese pubertäre Aktion war die altbekannte „Joko/Klaas“-Challenge „Wenn ich du wäre“, wo jeder dem anderen möglichst unangenehme Aufgaben stellen musste. Da Klaas seinem Kontrahenten schon vor ein paar Monaten eine ähnliche Aufgabe bei einer mexikanischen Wrestlerin stellte, wollte er eine entsprechende Wiederholung sehen und hätte sich wohl am liebsten eine schöne Backpfeife für seinen Kollegen gewünscht. Wie damals auch musste Joko der Dame auch noch zwei Mal an den Hintern fassen und natürlich hat er bei dieser Aufgabe auch nicht gegrapscht, sondern lediglich die Pobacke mit dem Finger touchiert. Rechtfertigt diese einen Aktion medialen Skandal oder kann man es einfach als „Dumme-Jungen-Streich“ abtun?

Viel Wind um Nichts! Auch wenn Klaas den Vorfall mit seinem gewohnt derben Humor folgendermaßen kommentierte: „Der war das so unangenehm. Die stand da und hat sich richtig entwürdigt gefühlt. Die fährt jetzt gleich nach Hause und dann wird die schön heulen unter der Dusche. Dann steht die sechs Stunden lang unter der Dusche“. Okay dieser Spruch ist wirklich etwas grenzwertig, aber auch so etwas muss in einem anarchisch ausgelegten Sendeformat erlaubt sein, denn sonst könnte man in Zukunft auch 24 Stunden „Willkommen bei Carmen Nebel“ senden.

Damit ihr euch unabhängig vom Text eine eigene Meinung bilden können, gibt es hier nochmal das vermeintlich bristante Beweis-Material als Video (ab. Min 4.10):