Millionen Zuschauer sahen am vergangenen Samstag dabei zu, als DSDS-Kandidat Joey Heindle (18) über die schlimmste Zeit seines Lebens sprach: seiner Kindheit. Denn für den Mottoshow-Teilnehmer war sein Leben „die Zeit des Teufels und der Hölle.“ Grund dafür war sein Vater, der ihm sogar vier Finger brach und ihn durch die Küchenscheibe schleuderte. „Ich habe halt gedacht, ich sterbe jedes Mal“, erzählte Joey traurig im Einspieler vor seinem Liveauftritt und machte sogar Poptitan Dieter Bohlen (58) ganz sentimental. „Das ist wirklich heftig, man weiß nicht, was man einem Jungen sagen soll.“ Auch seine DSDS-Kollegen reagierten ähnlich geschockt wegen seines schweren Schicksals.

In der neu eingerichteten Kandidaten-Villa, die die Top 10 einen Tag nach der Sendung bezog, wurden sie von RTL noch einmal zum Thema Joey und dessen erschütternder Kindheit befragt und werden plötzlich traurig. „Ich wusste ein paar Sachen, aber ich wusste nicht, dass es so krass war. Es ist schlimm“, so Thomas Pegram (27). Und auch Hamed Anousheh (25) nimmt die ganze Sache äußerst mit: „Das tut einem echt leid, wenn man ihn sieht, denn man weiß eigentlich, was dahinter steckt.“ Man merke richtig, wie fertig Joey sei, wenn er darüber rede, erklärt Kristof Hering (23) obendrein.

Die Sekunden, in denen der besagte Einspieler von Joey gezeigt wurde, ging wirklich unter die Haut. „In dem Moment haben das ja nicht nur wir gesehen, sondern sechs Millionen Menschen“, verdeutlicht Daniele Negroni (16) es noch einmal. Joey blickt nun aber nach vorne und ist erst einmal froh, den Einzug in die Top 10 geschafft zu haben. Denn so schlimm die Vergangenheit auch war, so hat er nun allen Grund zur Freude, schließlich hat er immer noch die Chance, der neue Superstar 2012 zu werden.