Jessica Alba brachte es zu weltweiter Bekanntheit durch ihre Rolle als genmanipulierte Soldatin Max Guevara in „Dark Angel“, einer amerikanischen TV-Serie, die von Blockbuster-Regisseur
James Cameron (58) produziert wurde. Es gab zwar nur zwei Staffeln, da die Produktionskosten zu hoch waren, doch Jessica etablierte sich als Topstar und lernte auch ihren Ex-Verlobten
Michael Weatherly am Set kennen.
Ihr sexy Image wurde aber nicht nur von der Serie getragen. Sehr bald schaffte sie den Sprung in große Kinoproduktionen und beflügelte dort die Tagträume der männlichen Zuschauer. In „Into the Blue“ geriet ihr Bikini so knapp, dass der Trailer nachträglich zensiert und ihr Po digital bedeckt werden musste. Auch als heiße Tänzerin Nancy Callahan in Robert Rodriguez' „Sin City“ zeigte sie, wo die Sünde in der Stadt von Comiczeichner Frank Miller zu finden ist.
Das wirkt alles sehr freizügig, doch man sollte Jessica nicht Unrecht tun, denn sie hat ganz klare und knallharte Prinzipien.
Das mussten auch Hugh Hefner (87) und der Playboy spüren. Millionen von Frauen würden sich darum reißen, auf dem Cover des Herrenmagazins abgebildet zu werden, Jessica hingegen verklagte sie dafür. Das Magazin bildete sie 2006 auf dem Cover der März-Ausgabe mit einem Promo-Foto von „Into the Blue“ ab. Jessica wollte vor Gericht, da sie der Meinung war, dass das Bild den Trugschluss erwecke, dass Nacktbilder von ihr im Magazin zu finden seien.
Die Anklage wurde schließlich fallen gelassen, nachdem Hugh Hefner großzügige Spenden für zwei von Jessica unterstützten Wohltätigkeitsorganisationen machte. Aber auch sonst sagte die Schauspielerin, dass sie sich niemals nackt in der Öffentlichkeit zeigen würde. Dies sei auch eine Standardklausel in ihren Filmverträgen, selbst wenn es sie zur schlechten Schauspielerin mache oder ihr manche Rollen verbauen könnte.
2010 sah man sie dennoch nackt in „Machete“, dabei handelte es sich aber um eine digitale Nachbearbeitung.
Zu Jessicas wichtigen Filmen zählen weiterhin ihr erster Kinoerfolg „Honey“ und die „Fantastic Four“-Filme, wofür sie allerdings eine Goldene Himbeere erntete, die Auszeichnung für besonders schlechte Leistungen als Schauspielerin.
Generell wurde Jessicas Schauspieltalent selten in den Himmel gelobt – ihre Fans dürfte sie mit ihrer zauberhaften Erscheinung allerdings fast immer zufriedenstellen.