Mit der Krankenhausserie „General Hospital“ fing alles an. Jetzt sieht man Demi Moore fast nur noch in Hollywood-Produktionen. Nach Welterfolgen wie „Ghost – Nachricht von Sam“ an der Seite von
Patrick Swayze oder „Ein unmoralische Angebot“ mit
Robert Redford, zählte sie in den 90ern zu den bestbezahlten Schauspielerinnen und bekam für den Film „Striptease“ sogar die damalige Rekord-Gage von über zehn Millionen Dollar!
Demi hat sich also längst in der Filmbranche etabliert, auch wenn sie es in ihrer Kindheit nicht sonderlich leicht hatte.
Ihr leiblicher Vater verließ ihre Mutter nach nur zwei Monaten Ehe, noch bevor Demi Gene Guynes überhaupt geboren wurde. Ihr Stiefvater hatte dann ständig wechselnde Jobs, sodass die Familie fast vierzig Mal umziehen musste.
Außerdem waren sowohl ihre Mutter als auch ihr Stiefvater dem Alkohol nicht abgeneigt, stritten sich oftmals und schlugen einander. Mit 16 Jahren verließ Demi die Schule und begann als Pin-Up-Girl zu arbeiten. Doch schon immer wollte sie Schauspielerin werden und konnte 1982 endlich eine Rolle im Fernsehen ergattern: Als Jackie Templeton in „General Hospital“ wurde sie einem etwas breiterem Publikum bekannt.
Ihren Durchbruch hatte Demi allerdings 1990 mit „Ghost – Nachricht von Sam“ und wurde für ihre Rolle der Molly Jensen für den Golden Globe nominiert. Danach folgten Kino-Hits wie „Eine Frage der Ehre“ an der Seite von
Tom Cruise, oder „Enthüllung“ mit
Michael Douglas. Obwohl sie 1996 eine Rekord-Gage für „Striptease“ kassierte, konnte der Film nicht an ihre früheren Erfolge anknüpfen. Erst 2003 glänzte Demi in „3 Engel für Charlie“ wieder mit ihrer Schauspielkunst.
Auch privat gab es in Demis Leben schon einige Turbulenzen. Schon drei Mal gab sie Männern das Ja-Wort. 1980 heiratete sie Rockstar Freddy Moore, sieben Jahre später ehelichte sie
Bruce Willis, mit dem sie die Töchter
Rumer Glenn,
Scout LaRue und
Tallulah Belle hat. Seit 2005 ist sie mit
Ashton Kutcher verheiratet, doch leider war an den Gerüchten um ein Ehe-Aus mehr dran, als gedacht und so trennten sich die beiden Ende 2011. Für Demi keine leichte Zeit, die sich wegen psychischer Probleme sogar einweisen ließ.
Doch man wird künftig bestimmt wieder „more“ von Demi hören.