Diese drei Royals sind für Prinz Harry ein absolutes Tabu
Prinz Harry (42) hat sich bei einem neuen Auftritt für MasterClass ungewöhnlich offen über seine Trauer um seine Mutter Prinzessin Diana (†36) und eine depressive Phase nach seinem Umzug nach Kanada geäußert. Wie unter anderem Express berichtet, sprach der Herzog von Sussex gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin und Trauerexpertin Dr. Mary-Frances O'Connor über persönliche Erfahrungen, ließ drei Mitglieder seiner Familie jedoch offenbar bewusst außen vor: seinen Bruder Prinz William (44), dessen Frau Prinzessin Kate (44) und seinen Onkel Andrew Mountbatten-Windsor (66). Wie der Newsletter Naughty But Nice von Rob Shuter unter Berufung auf einen Insider berichtet, seien diese Themen tabu gewesen. "Harry war bereit, über Diana, Trauer und den Verlust seiner Mutter zu sprechen. Worüber er nicht sprechen wollte, waren William, Catherine oder Onkel Andrew", heißt es in dem Bericht. Für seine Teilnahme an dem MasterClass-Auftritt soll Harry zudem bezahlt worden sein.
Unter dem Titel "Building Resilience Through Loss" spricht Harry in der MasterClass detailliert über den Umgang mit Verlust und seine Trauer nach dem Tod seiner Mutter. Prinzessin Diana starb am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris. Ihr jüngster Sohn war damals zwölf Jahre alt. Fast zwei Jahrzehnte lang habe er nicht geweint, berichtete der Herzog von Sussex. Zeitweise habe er geglaubt, traurig sein zu müssen, um seiner Mutter zu zeigen, wie sehr er sie vermisse. "Niemand sagte mir, dass Freude weiterhin erlaubt war", erklärte er. Auch der Geruch von Dianas Parfüm habe Erinnerungen wachgerufen, die er lange verdrängt hatte. "Das Parfüm meiner Mutter zu versprühen, war fast so, als würde man bestimmte Ziegelsteine durchbrechen, sodass ich hindurchsehen konnte und bestimmte Erinnerungen und Erlebnisse wieder durchsickern konnten", schilderte Harry. Zudem sprach er über seine psychische Verfassung nach dem Umzug nach Kanada. Dort sei er nach seiner Ankunft für etwa zwei Wochen in eine depressive Phase geraten und habe das Gefühl gehabt, ohne Adrenalin nicht funktionieren zu können. Für seine Teilnahme an der MasterClass erhielt Harry eine Bezahlung. Ein Sprecher bestätigte dies, machte jedoch keine Angaben zur Höhe. Die Daily Mail spekulierte über rund 100.000 US-Dollar sowie eine mögliche Beteiligung an den Einnahmen aus Abonnements. "Ich würde jeden dazu ermutigen, es sich anzusehen, bevor er ein Urteil fällt", erklärte der Sprecher.
In dem Gespräch erwähnte Harry William, Catherine und Andrew nicht. In seiner 2023 veröffentlichten Autobiografie "Reserve" hatte der Herzog von Sussex noch persönliche Vorwürfe gegen seinen Bruder und dessen Frau erhoben. Berichten zufolge haben die Brüder seit rund zwei Jahren keinen Kontakt mehr. Royal-Autor Robert Jobson zufolge kann William öffentliche Kritik an seiner Person eher verkraften. Sobald es um Catherine geht, sei für ihn jedoch eine Grenze erreicht, zumal sie sich zu Harrys Schilderungen nicht selbst äußern könne. Fragen zu Andrew hatte Harry bereits im März zurückgewiesen. Während eines Aufenthalts in Jordanien erklärte er, Äußerungen über seinen Onkel würden vom humanitären Anliegen seiner Reise ablenken. Andrews Anwälte weisen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe entschieden zurück.


























