Darum meiden Prinz Harry und Meghan Interviews in UK
Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) halten sich seit ihrer Rückkehr nach Großbritannien mit öffentlichen Äußerungen auffällig zurück: Interviews gibt es derzeit keine. Stattdessen zeigten sich die Sussexes bei einem gemeinsamen Termin in Nottingham – es war ihr erster offizieller Auftritt als Paar seit dem Umzug. Royal-Expertin Pandora Forsyth hat dafür eine klare Erklärung. Im Format "The Windsor Report" von Royal Observer verwies sie darauf, dass jeder Schritt des Paares auf der Insel besonders kritisch beobachtet werde. Ein ausführliches Gespräch könnte beim britischen Publikum deshalb schnell nach hinten losgehen. "Sie wissen, dass alles, was sie tun, beurteilt werden wird, und sie wissen, dass ein ausführliches Interview beim britischen Publikum vielleicht nicht besonders gut ankommen würde." Harry und Meghan scheinen deshalb zunächst auf kontrollierte gemeinsame Auftritte zu setzen. Ein großes Gespräch, in dem sie Fragen zu ihrer Rückkehr oder ihrem Verhältnis zur Königsfamilie beantworten, ist bislang nicht geplant. In Großbritannien stehen ihre Worte und ihr Auftreten schließlich besonders stark im Fokus.
Dem Bericht zufolge wollen sich der Herzog und die Herzogin von Sussex vorerst ganz auf ihre wohltätigen und kommerziellen Projekte konzentrieren. Über ihr Leben nach der Rückkehr oder gar über das britische Königshaus möchten sie sich aktuell nicht öffentlich äußern. Pandora betonte zudem, wie heikel die Position des Paares inzwischen sei: "Sie sind jetzt zurück in Großbritannien und wissen ganz genau, dass jeder einzelne ihrer Schritte unter dem Mikroskop betrachtet wird. Schließlich befinden sie sich im Herzen der Monarchie." Eine Rolle dürfte dabei auch die Erinnerung an ihr vielbeachtetes Interview mit Oprah Winfrey (72) aus dem Jahr 2021 spielen. Damals erhoben Harry und Meghan unter anderem Vorwürfe der unbewusste Voreingenommenheit, die Hautfarbe des noch ungeborenen Prinzen Archie betreffend, gegen das Königshaus. Zudem berichteten sie von fehlender Unterstützung bei psychischen Problemen und erklärten, sich von der Familie im Stich gelassen gefühlt zu haben. Das Gespräch verschärfte laut Royal Observer die Spannungen mit der Königsfamilie. Ein neues Interview könnte daher erneut eine Debatte über das Verhältnis der Sussexes zur Monarchie auslösen.
Ende August 2026 waren Harry und Meghan gemeinsam mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) aus den USA nach Großbritannien gezogen. Als neues Zuhause war ein privates Anwesen außerhalb Londons vorgesehen, das nicht zum Besitz der Königsfamilie zählt. Während Harry nach dem Umzug bereits mehrere Termine allein absolvierte, kümmerte sich seine Frau dem Bericht zufolge zunächst vor allem darum, den beiden Kindern die Eingewöhnung zu erleichtern. Archie und Lilibet starteten im September an einer britischen Schule – wegen Sicherheitsbedenken mussten sie die Einrichtung allerdings nach zwei Tagen schon wechseln. Auch innerhalb der Familie bleibt die Lage kompliziert: Von seinem Bruder Prinz William (44) ist Harry nach wie vor entfremdet. Immerhin kam es im Juli 2026 zu einem Treffen mit seinem Vater König Charles III. (77). Vor diesem Hintergrund beschränken Harry und Meghan ihre öffentliche Kommunikation bislang auf ihre Termine und Projekte. Zu möglichen Veränderungen im Verhältnis zur Königsfamilie haben sich die beiden seit ihrer Rückkehr nicht in einem ausführlichen Interview geäußert.






























