Prinz Harry erhält nach Rückkehr neuen fiesen Spitznamen
Seit seiner Rückkehr nach Großbritannien sieht sich Prinz Harry (42) mit einem wenig schmeichelhaften Spitznamen konfrontiert. Die britische Moderatorin und Fotografin Helena Chard bezeichnete ihn gegenüber Fox News Digital als "Trauer-Abzocker". Anlass für ihre Kritik ist Harrys Auftritt in einer Folge der Reihe "MasterClass", in der er gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin Dr. Mary-Frances O'Connor über Trauer und ihre Auswirkungen auf Körper und Gehirn spricht. Die Episode wurde bereits im Sommer in Kalifornien aufgezeichnet und thematisiert auch den Tod seiner Mutter Prinzessin Diana (†36), die starb, als Harry zwölf Jahre alt war. Für seine Teilnahme soll er Schätzungen zufolge ein Honorar von bis zu 100.000 Dollar erhalten haben. Genau daran stößt sich Chard: "Es wird als schneller Griff nach Geld gesehen, als Profit aus dem Tod seiner Mutter. Das passt zur kursierenden Bezeichnung 'Trauer-Abzocker'", erklärte sie.
In "MasterClass" spricht Harry offen über seine psychische Verfassung und schildert einen schweren Einbruch nach seiner Ankunft in Kanada im Jahr 2019. Damals stand der Rückzug von ihm und Herzogin Meghan (45) aus dem britischen Königshaus kurz bevor. "Innerhalb von zwei oder drei Tagen erlebte ich diesen Adrenalinabsturz, etwas, das ich noch nie zuvor erlebt hatte", berichtet er. Im Alltag sei er kaum noch handlungsfähig gewesen: "Ich rutschte tatsächlich für etwa zwei Wochen in eine Depression und hatte das Gefühl, ohne Adrenalin nicht funktionieren zu können." Über Jahre habe er seine Gefühle unterdrückt und auf Nachfragen stets behauptet, dass es ihm gut gehe. Der Militärdienst habe ihm als Ablenkung gedient, doch nach seinem zweiten Afghanistan-Einsatz 2013 seien frühere Traumata wieder hochgekommen. Schon ein enger Hemdkragen habe bei ihm Erstickungsgefühle ausgelöst, auf dem Weg zur Arbeit habe er Panikattacken erlebt. Dadurch sei ihm klar geworden, dass er sich mit tiefer liegenden Problemen auseinandersetzen müsse. Helena Chard räumt ein, dass viele Menschen den Schmerz nachvollziehen könnten, den Harry und Prinz William (44) nach dem Tod ihrer Mutter durchlitten. Gleichzeitig wirft sie Harry vor, sich immer wieder als Opfer darzustellen und die Verantwortung für Probleme bei anderen zu suchen.
Wie sehr der Tod seiner Mutter Harry bis heute beschäftigt, soll sich Berichten zufolge auch in der Wahl seines derzeitigen Lebensmittelpunkts niedergeschlagen haben. Demnach sollen er und Meghan mit Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) von Kalifornien zurück nach Großbritannien gezogen sein, um König Charles III. (77) näher zu sein. Im Juli hatten Harry, Meghan und die Kinder den an Krebs erkrankten Monarchen auf dessen Landsitz Highgrove besucht. Dieses Wiedersehen soll Harry zum Umdenken bewegt haben. Bestätigt hat er diese persönlichen Beweggründe bislang nicht. Seine Aussagen verdeutlichen jedoch, wie sehr Dianas Unfalltod im Jahr 1997 sein Leben und seinen Umgang mit psychischen Belastungen geprägt hat.




























