"Hampelmänner": Serkan Yavuz zieht über Realitystars her

"Hampelmänner": Serkan Yavuz zieht über Realitystars her

- Florentine Naumann
Lesezeit: 3 min
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Serkan Yavuz (33) nimmt kein Blatt vor den Mund: In der aktuellen Folge des Podcasts "unREAL" rechnet der Reality-TV-Star mit Teilen der Branche ab, in der er selbst seit Jahren unterwegs ist. Sein Appell richtet sich dabei direkt an das Publikum, das sich seiner Meinung nach nicht vom vermeintlichen Erfolg mancher Kollegen einlullen lassen sollte. Besonders jene, die sich nach einem kurzen Hype schon für die ganz Großen halten, bekommen ihr Fett weg. "Lasst euch von diesen Hampelmännern nicht blenden – sowohl Frauen als auch Männer. Die meinen, die sind es jetzt alle und denken, sie sind die nächsten Superstars", wettert er im Podcast. Er habe bereits zahlreiche aufstrebende TV-Gesichter wieder verschwinden sehen. Deshalb stellt er klar: "Hochmut kommt vor dem Fall. Die werden alle irgendwann auf die Schnauze fallen." Hinter der öffentlich präsentierten Erfolgswelt stecke seiner Ansicht nach häufig weniger, als es auf den ersten Blick scheine. Vor allem schnelles Geld und die inszenierte Aufmerksamkeit in den sozialen Medien könnten dazu führen, dass manche Realitystars ihren Blick für die tatsächlichen Verhältnisse verlieren.

Serkan hat dabei ganz konkrete Beispiele vor Augen. "Ich habe schon so viele gesehen, die wieder im Kinderzimmer gelandet sind – so viele, die ein absolutes Hype-Jahr hatten und dachten, sie könnten jedem den Rücken kehren. Ich habe wirklich schon viel erlebt", berichtet er. Für ihn liegt die Erklärung auf der Hand: "Menschen verlieren manchmal den Bezug zur Realität, weil die dann ganz schnell viel Geld verdienen. Wir verdienen unfassbar gutes Geld." Hinter der glänzenden Fassade stecke jedoch oft weniger, als es scheint – "Social Media ist mehr Schein als Sein", stellt der Podcaster klar. In der Szene werde sich außerdem viel zu sehr miteinander verglichen. Einige würden sich sogar Autos anschaffen, weil andere dieselben Statussymbole besäßen. "Hauptsache kurz präsentieren auf Social Media. Es ist nur noch ein Battlen untereinander – um zu zeigen, wie krass sie sind", kritisiert Serkan. Auch beim Thema Steuern gebe es seiner Aussage nach immer wieder Schwierigkeiten.

Dass Serkan in seinem "unREAL"-Podcast unverblümt über Kollegen aus dem Reality-TV spricht, ist nicht neu. Erst vor Kurzem nahm er den angekündigten Abschied von Aleksandar Petrovic (35) aus der Branche ins Visier und zweifelte dabei die öffentlich genannten Beweggründe an. "Ich lese den Beitrag und muss ein bisschen lachen", sagte Serkan. Für ihn wirkte es eher so, als wolle Aleks eine schwierige Lage als selbstbestimmte Entscheidung verkaufen. Der Podcaster ging sogar noch weiter und stellte eine klare Vermutung in den Raum. Es könnte es sein, dass Sender und Produktionsfirmen nach Aleks' vergangenen Aktionen schlichtweg nicht mehr mit ihm arbeiten wollten. "Wegen der ganzen Aktionen – das ist einfach langsam too much. Das Fass ist voll", behauptete Serkan damals. Belege dafür, dass Sender oder Produktionsfirmen Aleks tatsächlich nicht mehr einplanten, gab es zu dem Zeitpunkt allerdings nicht.

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