Ermittler warnt: Dolly Partons Grab soll Grabräuber anlocken
Die letzte Ruhestätte von Dolly Parton (†80) könnte zum Ziel von Grabräubern werden – davor warnt zumindest Privatdetektiv Jason Jensen. Gegenüber Radar Online erklärte der Ermittler, dass die enorme Bekanntheit der Country-Ikone Kriminelle anlocken könnte. Die Sängerin war am 25. August 2026 gestorben und wurde drei Tage später in einer Krypta im Hauptmausoleum beigesetzt – an der Seite ihres Ehemanns Carl Thomas Dean (†82). Ganz ungeschützt ist der Ort allerdings nicht: Das Gelände ist zwar öffentlich zugänglich, soll aber mit Überwachungskameras und Sicherheitspersonal gesichert sein. Dollys Krypta befindet sich zudem in einem gut einsehbaren Bereich. Ein Versuch, in die Grabstätte einzudringen, wurde bislang nicht gemeldet. Ein Mitarbeiter stellte gegenüber dem Portal klar: "Hier haben sie nichts getan – bislang ist alles gut."
Was also könnte Langfinger überhaupt reizen? Jason hält vor allem Dollys Schmuck, ihre Kleidung oder ihre unverkennbaren High Heels für mögliche Ziele besonders fanatischer Sammler. Der Ermittler verweist dabei auf den möglichen Verkaufswert solcher Stücke. "Alles, was Dolly Parton gehörte, könnte auf dem Schwarzmarkt Millionen wert sein. Es ist bedauerlich – aber das ist die Realität", erklärte er gegenüber Radar Online. Als historischen Vergleich führte der Ermittler einen angeblichen Plan aus dem Jahr 1977 an, bei dem Elvis Presleys (†42) Leichnam entwendet und anschließend Lösegeld gefordert werden sollte. Später stellte sich der vermeintliche Fall allerdings als Schwindel heraus. Kurz nach Dollys privater Beisetzung sollen auf dem Friedhof außerdem Gedenkvasen von mehreren anderen Gräbern gestohlen worden sein. Laut dem Portal besteht jedoch kein konkreter Zusammenhang zwischen diesen Diebstählen und der Krypta der Country-Legende.
Ihre Beisetzung hatte im allerkleinsten Kreis stattgefunden – so, wie die Musikerin es sich selbst gewünscht hatte. Nur wenige enge Angehörige waren dabei. "Es war eine Beisetzung. [Sie wollte] neben ihrem Ehemann beerdigt werden, und sie wollte es sehr klein halten", berichtete ihr Cousin Richie Owens gegenüber Today. Damit ruht die Sängerin nun an der Seite von Carl Dean, der 2025 gestorben war. Fast 59 Jahre lang waren die beiden verheiratet gewesen. Ihre gemeinsame Krypta trägt beide Namen, zwei ineinander verschlungene Eheringe und die Inschrift "Verheiratet am 30. Mai 1966". Eine Berglandschaft mit Hütte und Scheune erinnert an die Wurzeln der Musikerin in Tennessee. Auf Blumen hätte die Sängerin laut ihrem Cousin übrigens gerne verzichtet: Lieber wären ihr Spenden für ihre Imagination Library gewesen, mit der sie die Leseförderung von Kindern unterstützte.























