Prinz Harrys Eheregel mit Meghan darf nie gebrochen werden

Prinz Harrys Eheregel mit Meghan darf nie gebrochen werden

- Yasmin Keller
Lesezeit: 3 min
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Prinz Harry (42) hat eine ganz persönliche Regel, an die er sich in seiner Ehe mit seiner Frau Herzogin Meghan (45) strikt hält: Er will nie länger als zehn Tage von ihr und den gemeinsamen Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) getrennt sein. Das verriet der Royal in dem neuen MasterClass-Kurs "Redefining Grief: Building Resilience Through Loss". Seine Begründung für das selbst gesetzte Limit: Das Familienleben gebe ihm Kraft. "Der größte Faktor für mich ist die Energie und die Freude und das Glück, die ich daraus ziehe, bei meiner Familie zu sein, besonders bei unseren Kindern, und die Freude und das Glück, die ich daraus ziehe, für meine Arbeit vor Ort zu sein", erklärt er. Für den Herzog von Sussex gehören beide Bereiche eng zusammen. Deshalb betont er: "Der Schlüssel, um die Balance zwischen Freude und Glück zu finden, ist, nicht länger als zehn Tage von meiner Frau und meinen Kindern getrennt zu sein."

Die Zehn-Tage-Grenze hilft Harry nach eigenen Angaben dabei, seinen Job und den damit verbundenen Sinn mit seinen Aufgaben als Ehemann und Vater unter einen Hut zu bringen. Er sprach in diesem Zusammenhang von mehreren Identitäten, die bei ihm zusammenkommen. In demselben Kurs gewährte der zweifache Vater außerdem Einblicke in eine psychisch schwierige Phase seines Lebens. Nach dem Umzug mit Meghan und dem kleinen Prinzen Archie von Großbritannien nach Kanada Ende 2019 sei das stressige Umfeld plötzlich weggefallen. Danach habe er bereits nach zwei oder drei Tagen einen starken Adrenalinabsturz erlebt, den er in dieser Form bis dahin nicht gekannt habe. Dieser Zustand habe ihn rund zwei Wochen lang schwer getroffen. "Ich bin tatsächlich für ungefähr zwei Wochen in eine Depression gerutscht, und ich hatte das Gefühl, ohne Adrenalin nicht funktionieren zu können", schildert Harry in dem Kurs laut Page Six. Die Erfahrung macht deutlich, warum er seinen verschiedenen Rollen und dem Ausgleich zwischen Arbeit und Familie heute feste Grenzen setzt.

Harry und Meghan hatten sich im Mai 2018 das Jawort gegeben. Ein Jahr später kam Sohn Archie zur Welt, im Juni 2021 folgte Töchterchen Lilibet. Anfang 2020 verkündeten die Sussexes schließlich ihren Rückzug aus der ersten Reihe der britischen Royals und bauten sich mit ihren Kindern ein Leben außerhalb Großbritanniens auf. Zuletzt hatten allerdings Gerüchte über Eheprobleme die Runde gemacht: Ein nicht namentlich genannter Insider behauptete, Harry wolle mehr Zeit in Großbritannien verbringen, während Meghan längere räumliche Trennungen ablehne. Bestätigt wurde das von dem Paar nie. Inzwischen ist die gesamte Familie wieder nach Großbritannien gezogen. Dort könne sie näher bei Harrys an Krebs erkranktem Vater König Charles III. (77) leben. Mit seiner nun öffentlich erklärten Zehn-Tage-Grenze stellt Harry jedenfalls klar, welchen hohen Stellenwert die gemeinsame Zeit mit Meghan, Archie und Lilibet in seinem persönlichen Alltag einnimmt.

Herzogin Meghan und Prinz Harry, August 2026
Instagram / meghan
Herzogin Meghan und Prinz Harry, August 2026
Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Archie und Lilibet im Disneyland, Juni 2025
Instagram / meghan
Prinz Harry und Herzogin Meghan mit Archie und Lilibet im Disneyland, Juni 2025
Prinz Harry, Herzogin Meghan und Baby Archie, 2019
Getty Images
Prinz Harry, Herzogin Meghan und Baby Archie, 2019
Hat Prinz Harry mit seiner Zehn-Tage-Grenze die richtige Priorität gesetzt?