Nanu: Prinz Harry träumt plötzlich von diesem Lehrerjob

Nanu: Prinz Harry träumt plötzlich von diesem Lehrerjob

- Louisa Riepe
Lesezeit: 2 min
Promiflash.de bei Google bevorzugenPromiflash.de bei Google bevorzugen

Prinz Harry (42) könnte sich offenbar einen ganz besonderen Lehrerjob vorstellen: Bei ihm würden nicht etwa Geschichte oder Mathe auf dem Stundenplan stehen, sondern das Fliegen von Hubschraubern. Das verrät der 42-Jährige in einer Fragerunde, die MasterClass auf Instagram veröffentlichte. Für seinen Wunschkurs bringt Harry auch schon reichlich praktische Erfahrung mit. Während seiner Zeit beim britischen Militär durchlief der Royal eine umfassende Pilotenausbildung und saß später sogar bei Einsätzen in Afghanistan im Cockpit. Das Thema wäre für ihn also keineswegs nur graue Theorie. Seine erste Hubschrauberausbildung schloss Harry bereits im Jahr 2010 ab. Im Anschluss erhielt er seine vorläufigen Pilotenabzeichen und qualifizierte sich damit für den nächsten Schritt seiner fliegerischen Laufbahn. Nach der Grundausbildung ließ sich Prinz Harry zudem für den Apache-Kampfhubschrauber schulen. Während seiner insgesamt zwei Einsätze in Afghanistan war er dann unter anderem als Copilot und Bordschütze tätig.

In dem bereits im Sommer aufgezeichneten MasterClass-Gespräch mit der Neurowissenschaftlerin Dr. Mary-Frances O'Connor geht es aber nicht nur um diese prägende Zeit. Harry spricht auch über eine sehr schwere Phase, die er nach seinem Umzug nach Kanada durchlebt hat. "Innerhalb von zwei oder drei Tagen erlebte ich diesen Adrenalinabfall, etwas, das ich noch nie zuvor erlebt hatte", erinnert er sich. Zuvor habe der anhaltende Stress dafür gesorgt, dass sein Gehirn weiter funktionierte. Als das plötzlich wegfiel, habe er sich zu Hause nutzlos gefühlt. Nach eigener Aussage rutschte Harry daraufhin für rund zwei Wochen in eine Depression.

Hinter dem jahrelangen Dauerstress steckte laut seiner eigenen Aussage vor allem die unverarbeitete Trauer um seine Mutter Prinzessin Diana (†36). Sie starb bei einem Autounfall in Paris, als ihr Sohn erst zwölf Jahre alt war. "15, 20 Jahre lang lautete meine Antwort auf die Frage: 'Geht es dir gut?': 'Mir geht es gut.' Es war Taubheit, ein emotionales Abschalten. Und ohne es zu wissen, trieb mich das Adrenalin an", erklärt Harry bei MasterClass. Der Militärdienst, den er mit 20 Jahren begann, sei für ihn dann zunächst die perfekte Ablenkung gewesen. Nach seinem zweiten Afghanistan-Einsatz im Jahr 2013 habe er allerdings bemerkt, dass die Erlebnisse dort ältere Traumata ausgelöst hatten. Schließlich hätten schon ein enger Hemdkragen Erstickungsgefühle und der Weg zur Arbeit Panikattacken hervorgerufen.

Prince Harry besucht die Invictus Spirit Awards der Invictus Games Foundation in Greenwich
Getty Images
Prince Harry besucht die Invictus Spirit Awards der Invictus Games Foundation in Greenwich
Prinz Harry am 18. September 2026 in Birmingham, England
Getty Images
Prinz Harry am 18. September 2026 in Birmingham, England
Prinzessin Diana, Prinz Harry, Prinz William und König Charles III. im September 1995
Imago
Prinzessin Diana, Prinz Harry, Prinz William und König Charles III. im September 1995
Findet ihr, Prinz Harry sollte seinen Traum vom Hubschrauberlehrerjob verwirklichen?