Beichte: Papa zu sein, fordert Prinz Harry mehr als erwartet
Prinz Harry (42) gibt einen ungewohnt persönlichen Einblick in sein Leben als Vater und gesteht, dass ihn diese Rolle deutlich mehr fordert, als er es vor der Geburt seiner Kinder erwartet hätte. Seine ehrlichen Gedanken teilt der Herzog von Sussex im MasterClass-Kurs "Redefining Grief: Building Resilience Through Loss". Gemeinsam mit seiner Ehefrau Meghan (45) hat der Royal den siebenjährigen Sohn Archie (7) und die inzwischen fünfjährige Tochter Lilibet (5). Die Vaterschaft beschreibt Harry als eine emotionale Achterbahnfahrt, auf deren Höhen und Tiefen er kaum vorbereitet gewesen sei. Rückblickend gesteht er in dem Kurs: "Ich wünschte, ich hätte gewusst, wie schwer es sein würde, Vater zu sein. Aber ich würde es um nichts in der Welt ändern." Trotz aller Anstrengungen steht für Harry somit fest, dass er die Erfahrungen mit Archie und Lilibet keinesfalls missen möchte.
Auch seinem jüngeren Ich würde Harry heute ein paar Worte mit auf den Weg geben. "Ich glaube, der Rat, den ich mir selbst gegeben hätte, lautet: 'Halt dich gut fest, denn das wird ein höllischer Ritt'", verrät er bei MasterClass. Anlass für diese persönlichen Zeilen ist ein Foto, das der Royal selbst von seinen beiden Kindern aufgenommen hat. Darauf stehen Archie und Lilibet Seite an Seite, halten Händchen und sind gemeinsam in der Natur unterwegs. Der Anblick dieser vertrauten Geschwisterszene löst bei dem Prinzen große Freude aus. "Die beiden, Bruder und Schwester, friedlich miteinander in der Natur, erfüllen mein Herz", schwärmt Harry beim Anblick der Aufnahme. Das vertraute Miteinander seiner Kinder sorgt bei dem Herzog offenbar für große Freude und steht damit den von ihm geschilderten Belastungen des Vaterseins gegenüber.
Der Royal zeigt sich außerdem dankbar dafür, wie sich seine Familie in den vergangenen Jahren entwickelt hat, und betont seinen Stolz auf den gemeinsamen Weg. Über Archie und Lilibet sagt er in dem Kurs: "Ich bin stolz, dass wir es bis hierher geschafft haben. Ich bin wirklich überglücklich, dass ich zwei gesunde, wunderschöne, unterhaltsame und sehr lustige Kinder habe." Das Magazin People hatte zuletzt über einen besonders dunklen Moment in Harrys Leben berichtet. In dem MasterClass-Kurs erzählte er demnach, dass es ihm kurz nach Archies Geburt während einer mehrwöchigen Auszeit in Kanada psychisch immer schlechter ging. "Innerhalb von zwei oder drei Tagen stürzte ich ab", sagte Harry. Er sprach von Depressionen, die rund zwei Wochen anhielten. Sogar Alltägliches sei kaum noch möglich gewesen. Selbst ein Oberhemd habe ihn überfordert, weil der enge Kragen ein Erstickungsgefühl ausgelöst habe. Auf dem Weg zur Arbeit habe er zudem Panikattacken erlebt.


























