Ex-Partnerin enthüllt Edwards damaligen Ehewunsch
Ein Prinz, der sich gleich zwei Ehefrauen wünscht? Genau das soll Prinz Edward (62) einst zu seiner damaligen Freundin Ruthie Henshall (59) gesagt haben. In ihren Memoiren "The Showgirl and the Prince", aus denen Fox News Digital zitiert, erinnert sich die Musicaldarstellerin an ein Gespräch, das das Ende ihrer Liebe einläutete. Prinz Edward, der jüngste Sohn von Queen Elizabeth II. (†96), und die West-End-Künstlerin waren von 1988 bis 1993 ein Paar. Je ernster ihre Beziehung wurde, desto stärker rückten offenbar die strengen Erwartungen an eine mögliche Ehe innerhalb der britischen Königsfamilie in den Mittelpunkt. Für Ruthie stellte sich damit zunehmend die Frage, ob ihre Liebe überhaupt mit einem Leben als Royal vereinbar war. "Ruth, ich könnte dir diese Aufgabe nicht zumuten. Wenn ich könnte, hätte ich zwei Ehefrauen. Eine für die Aufgabe und eine, die ich liebe, denn man würde die Frau, die man liebt, niemals dieser Aufgabe aussetzen wollen", soll der Prinz ihr erklärt haben.
Kennengelernt hatten sich Edward und Ruthie 1988 bei der Musicalproduktion "Cats". Während sie auf der Bühne stand, arbeitete er als Produktionsassistent für Andrew Lloyd Webbers (78) Really Useful Theatre Company. Anfangs hoffte die Künstlerin, ihre Gefühle könnten die starren Vorgaben des Hofes überwinden – zugleich spürte sie, dass ihr ungezwungenes Leben kaum in das höfische Regelwerk passte. Rat suchte sie sogar bei Sarah Ferguson (67), die damals mit Edwards Bruder Andrew Mountbatten-Windsor (66) verheiratet war. "Dürfte ich ihn jemals heiraten?", habe sie gefragt. Sarah habe verständnisvoll reagiert, aber keine Antwort gewusst. Am Ende wollte Ruthie ihre aufstrebende Theaterkarriere nicht aufgeben. "Wir wollten zusammen sein. Wir hatten verzweifelt versucht, es zum Funktionieren zu bringen. Aber wegen seiner Identität und meiner beruflichen Ziele schien es unmöglich", schreibt sie laut Fox News Digital. Ruthie stellt zudem klar: "Ich verliebte mich in ihn, und nicht, weil er ein Prinz war." Dennoch sei oft deutlich geworden, dass beide aus völlig verschiedenen Welten kamen.
Im Jahr 1999 heiratete Prinz Edward schließlich Sophie. Sie beendete später ihre PR-Karriere, wurde Vollzeit-Royal und übernahm zahlreiche Aufgaben für die von König Charles III. (77) verschlankte Monarchie. Edward und seine Frau sind inzwischen seit mehr als 25 Jahren verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei Kinder: Lady Louise Windsor (22) und James, Earl of Wessex. Obwohl ihnen Prinzessinnen- beziehungsweise Prinzentitel zustehen, verzichten beide darauf – ebenso auf die Anrede "Königliche Hoheit". Ruthies Buch enthält zudem Einblicke in weitere Mitglieder der Royal Family: Bei Aufenthalten auf Schloss Balmoral erlebte sie den damaligen Prinzen Charles als ausgelassenen Vater, der mit seinen noch kleinen Söhnen William und Harry durch die Flure tobte und ihnen sichtbar zugewandt war. Royal-Experte Ian Pelham Turner zufolge sind Edward und Ruthie trotz des Beziehungsaus über die Jahrzehnte freundschaftlich verbunden geblieben.






























