Harry und Meghan wollen royalen Status für Auftritte zurück
Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) zeigen sich wieder in der Öffentlichkeit: Das Paar besucht Nottingham, offiziell steht ein wohltätiger Zweck im Mittelpunkt. Dennoch sorgt gerade der Ort für Aufmerksamkeit: Schon 2017 absolvierte das Paar dort seinen ersten gemeinsamen öffentlichen Termin. Damals waren Harry und Meghan noch als Repräsentanten der britischen Krone unterwegs. Ein Meinungsbeitrag wertet laut Hello! die Rückkehr an diesen symbolträchtigen Schauplatz als bewusst geplante Inszenierung. Der Kommentar wirft dem Ehepaar vor, bei seinen Auftritten gezielt wieder königlichen Glanz zu erzeugen und den Eindruck eines royalen Comebacks vermitteln zu wollen. Dabei handelt es sich allerdings um die Einschätzung des Kommentators, nicht um eine bestätigte Absicht der Sussexes. Denn die Ausgangslage hat sich grundlegend verändert: Seit März 2020 übernehmen die beiden keine offiziellen Aufgaben für das Königshaus mehr. In Nottingham erscheinen sie diesmal als Privatpersonen und nicht im Auftrag des Königshauses – ein Unterschied, der dem Beitrag zufolge gern übersehen wird.
Beim Besuch vor neun Jahren stand dem Paar noch die komplette royale Infrastruktur zur Seite. 2026 ähneln zwar die Kulisse und die entstehenden Fotomotive dem damaligen Auftritt, die offizielle Autorität der Krone fehlt jedoch. Queen Elizabeth II. (†96) hatte das von dem Paar gewünschte Modell, bei dem es nur teilweise als arbeitende Royals tätig geblieben wäre, im Januar 2020 abgelehnt. Im März endeten Harrys und Meghans Verpflichtungen für die Krone, zudem verzichteten sie auf die Nutzung ihrer HRH-Anreden. Im September 2026 stellte der Buckingham-Palast auf Anweisung von König Charles (77) laut dem Beitrag erneut schriftlich klar, Harry und Meghan seien "Privatpersonen, deren Arbeit nicht im Namen der königlichen Familie erfolgt". Formulierungen wie "Rückkehr zu öffentlichen Pflichten" hält der Autor daher für irreführend. Ein privater Charitybesuch dürfe nicht mit einem offiziellen Einsatz gleichgesetzt werden. Auch auf den Polizeischutz und den Apparat des Königshauses könne das Paar nicht mehr zurückgreifen.
Ihre Rollen als arbeitende Royals hatten Harry und Meghan Anfang 2020 auf eigenen Wunsch abgegeben. Danach bauten sich der Herzog und die Herzogin von Sussex unabhängig vom Palast ein neues Leben auf. Laut dem Meinungsbeitrag sollen gemeinsame öffentliche Termine der Eheleute künftig nur einige Male pro Jahr stattfinden. Bei Meghan liegen die Prioritäten dem Beitrag zufolge zunächst bei ihrer Familie, danach folgen geschäftliche Projekte und ihre Schauspielkarriere, hinzu kommt wohltätiges Engagement. Den karitativen Zweck des Nottingham-Besuchs erkennt der Kommentator zwar grundsätzlich an. Gleichzeitig lautet sein Vorwurf, die beiden nutzten Charityarbeit als Kulisse für die eigene Außendarstellung. Auch diese Behauptung ist lediglich die Kritik der Quelle und kein Beleg für Harrys und Meghans tatsächliche Beweggründe. Sollte es weitere Auftritte dieser Art geben, fordert der Beitrag ein entschiedeneres Vorgehen des Palastes – dazu zählen für ihn die Entfernung von Titeln, des Platzes in der Thronfolge sowie der Einträge auf der royalen Website.






















