Kim Kardashian braucht sechs Security-Leute zum Schlafen
"Ich würde sagen, ich bin für immer verändert. Ich bin einfach nicht mehr so unterwegs wie früher. Ich kann nachts nicht einmal schlafen, wenn nicht sechs Sicherheitsleute rund um mein Haus sind." Mit diesen Worten beschreibt Kim Kardashian (45), wie sehr der bewaffnete Überfall in Paris im Oktober 2016 ihr Leben bis heute bestimmt. Die Sätze stammen aus der neuen Biografie "Citizen Kim" von Vogue-Autor Jonathan Van Meter, aus der die Daily Mail Auszüge veröffentlichte. Jede Nacht patrouillieren sechs Sicherheitskräfte um ihre Villa in Hidden Hills bei Los Angeles, damit der Realitystar überhaupt noch ein Auge zubekommen kann. Aber auch am Tag ist Kim niemals solo: Sobald sie vor die Tür geht, weichen ihr schwer bewaffnete Bodyguards nicht von der Seite. Ein normales Leben, wie sie es vor dem traumatischen Überfall in der französischen Hauptstadt hatte, ist für die vierfache Mutter anscheinend Geschichte.
Das Haus selbst ist quasi eine uneinnehmbare Festung. Die Villa liegt in einer extrem abgesperrten Promi-Siedlung und ist zusätzlich mit einer riesigen schwarzen Stahlmauer abgeschirmt. In der Garage stehen laut der Biografie sage und schreibe 24 Bildschirme, auf denen Kims eigene Securitycrew jeden Zentimeter des Anwesens im Auge behält. Wenn die Unternehmerin unterwegs ist, nutzt sie eine ganze Kolonne von Sicherheitsfahrzeugen, um sich überhaupt noch sicher zu fühlen. Laut dem Magazin People trägt sie im Alltag inzwischen außerdem nur noch Modeschmuck – ihre echten Millionen-Klunker bleiben im Safe verschlossen. Auslöser all dieser Maßnahmen war der Raub während der Pariser Fashion Week: Maskierte und bewaffnete Männer drangen in ihre Hotelsuite ein, fesselten und knebelten sie und erbeuteten Schmuck im Wert von rund acht Millionen Euro. Danach entwickelte Kim große Ängste. "Ich war einfach so besorgt darüber, dass die Leute jede meiner Bewegungen kannten, dass ich anfing, paranoid zu werden, wenn ich in der Öffentlichkeit war", heißt es in "Citizen Kim". Monatelang verzichtete sie auf Make-up und zog sich vier Monate lang aus den sozialen Medien zurück.
Juristisch wurde der Fall 2025 aufgearbeitet. Neun Männer und eine Frau standen wegen des Überfalls vor Gericht. Wegen ihres fortgeschrittenen Alters wurden sie als "Opa-Räuber" bezeichnet. Acht der Männer wurden schließlich verurteilt, wobei die vier Haupttäter Haftstrafen von bis zu acht Jahren aufgebrummt bekamen. Weil sie aber schon so lange in U-Haft gesessen hatten, blieben ihnen weitere Knastjahre erspart. Kim sagte damals persönlich vor Gericht aus und verzichtete auf Millionenforderungen – sie verlangte lediglich einen symbolischen Betrag von einem Euro, den der Richter ihr auch zusprach. Nicht der Verlust der teuren Klunker habe sie damals fertiggemacht, sondern die pure Todesangst: Während des Raubüberfalls flehte sie die Täter an, sie wegen ihrer Kinder und ihrer Familie nicht zu töten. Ihre damalige Assistentin Steph Shepherd fand sie anschließend weinend auf dem Boden und nahm sie in den Arm.
























