Werden Archie und Lilibet eines Tages arbeitende Royals?
Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) haben ihr Leben noch einmal komplett umgekrempelt: Seit Ende August ist die Familie wieder in Großbritannien zu Hause, nachdem sie zuvor mehrere Jahre in Kalifornien gelebt hatte. Als möglicher Beweggrund für den Umzug gilt der Wunsch der Eltern, ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) eine klassische britische Ausbildung an einer angesehenen Schule zu ermöglichen. Mit dem Ortswechsel rückt laut Daily Mail allerdings noch eine ganz andere Frage in den Mittelpunkt: Könnten die beiden Sussex-Kinder eines Tages selbst Aufgaben als arbeitende Royals übernehmen? Ganz ausgeschlossen wäre eine offizielle Funktion aufgrund ihrer Stellung innerhalb der Monarchie zumindest nicht: Der Sohn und die Tochter der Sussexes belegen derzeit die Plätze sechs und sieben in der britischen Thronfolge. Konkrete Hinweise darauf, dass sie auf ein Leben im Dienst der Krone vorbereitet werden, gibt es bisher jedoch nicht.
Eine konkrete Entscheidung über die künftige Rolle der beiden Kinder ist bislang nicht bekannt. Die Aussicht auf eine britisch geprägte Kindheit liefert aber neuen Anlass für Diskussionen darüber, wie eng Archie und Lilibet eines Tages mit dem Palast verbunden sein könnten. Ihr Vater kennt das britische Eliteschulsystem jedenfalls bestens aus eigener Erfahrung: Harry besuchte gemeinsam mit seinem älteren Bruder Prinz William (44) das exklusive Eton College. Eine ähnliche schulische Laufbahn für seine eigenen Kinder würde die Familie also wieder stärker in jene Strukturen einbetten, aus denen sich Harry und Meghan mit ihrem Rückzug eigentlich gelöst hatten. Offen bleibt zudem, ob die Zukunft von Archie und Lilibet die zuletzt zerstrittenen Seiten der Royal-Familie womöglich wieder näher zusammenbringen könnte. Die Beziehung zwischen Harry und Teilen seiner Verwandtschaft galt über Jahre als angespannt. Bislang gibt es jedoch keine bekannten Absprachen über mögliche offizielle Pflichten der Kinder. Auch eine britische Schulausbildung allein würde noch nicht bedeuten, dass Archie und Lilibet später als arbeitende Royals auftreten.
Für Archie und Lilibet bedeutet der Umzug ohnehin eine große Umstellung. Einen wesentlichen Teil ihrer bisherigen Kindheit verbrachten die Geschwister in Kalifornien, fernab des royalen Trubels in London. Mit einer britischen Schulausbildung würden sie nun deutlich stärker an die Heimat ihres Vaters und an ihre familiären Wurzeln herangeführt. Gleichzeitig entsteht damit eine ganz persönliche Parallele: Harry erlebte seine eigene Schulzeit an der Seite seines Bruders William – künftig könnten auch seine Kinder einen vergleichbaren Alltag erleben. Welche Beziehung die Sussex-Kinder langfristig zur britischen Königsfamilie entwickeln, ist daher weiterhin unbeantwortet. Auch ihr Platz in der Thronfolge legt nicht automatisch fest, dass sie später öffentliche Termine wahrnehmen oder die Krone offiziell vertreten werden. Ob ihre Zukunft die Familie wieder enger zusammenführt, muss sich erst zeigen.



























