Harry und Meghan hassen die Bezeichnung "arbeitende Royals"

Harry und Meghan hassen die Bezeichnung "arbeitende Royals"

- Sandrine Palme
Lesezeit: 3 min
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Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (45) können mit einer bestimmten Bezeichnung offenbar wenig anfangen. Werden die beiden als "Working Royals" bezeichnet, stößt ihnen das einem Vertrauten zufolge sauer auf. Wie ein Freund des Paares gegenüber The Times verriet, lehnen sowohl Harry als auch Meghan den Begriff entschieden ab. "Es ist eine wirklich faule Formel", erklärte der Insider. Anschließend stellte er klar: "Er hasst sie; sie hasst sie." Der Grund dafür sei, dass die Sussexes zwar nicht mehr offiziell für die britische Monarchie tätig seien, aber weiterhin zur Königsfamilie gehörten und durchaus viel arbeiteten. Ihr Alltag bestehe aus familiären und beruflichen Verpflichtungen. Meghan widme sich beispielsweise sieben Tage die Woche ihrem eigenen Unternehmen. Seit ihrer Rückkehr nach Großbritannien im August 2026 treten die beiden wieder häufiger gemeinsam öffentlich auf. Am 15. Oktober absolvierten sie in Nottingham ihren ersten gemeinsamen öffentlichen Termin seit dem Umzug. Dort besuchten sie verschiedene Hilfsorganisationen, unterhielten sich mit Schaulustigen, machten Selfies und nahmen Blumen entgegen.

Ihre offiziellen Aufgaben als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie hatten Harry und Meghan bereits 2020 niedergelegt. Deshalb organisierten sie auch ihren Besuch in Nottingham eigenständig, ohne dabei Verpflichtungen im Namen der Monarchie wahrzunehmen. Unter anderem machten sie beim Community Recording Studio, der Lebensmittelausgabe Himmah Hub und der Organisation Epic Partners Halt. Auch der Palast behandelt die beiden inzwischen offenbar eher als Privatpersonen. In einem Schreiben des Lord Chamberlain, das am 7. September im Namen von König Charles III. (77) verschickt wurde, wurde ihre Stellung als "vergleichbar mit Privatpersonen mit kommerziellen und wohltätigen Interessen" beschrieben. Harry und Meghan sollen darüber "ein wenig überrascht" gewesen sein, da sie zuvor nicht über die Formulierung informiert worden seien. Die Royalexpertin Hannah Furness kommentierte gegenüber The Telegraph, dass die Sussexes zwar wieder Wohltätigkeitsorganisationen besuchten, Blumen entgegennähmen und sich von der Presse begleiten ließen, allerdings "ohne all die langweiligen Aspekte oder die Pflichten, die das Dasein als arbeitender Royal mit sich bringt".

Auch die neu gewonnene Unabhängigkeit des Paares sieht Hannah kritisch. "Nachdem der Herzog und die Herzogin ihre finanzielle Freiheit gefunden haben, können sie – und haben sie nun – ihren eigenen Ausflug zu ihren eigenen Bedingungen inszeniert, als wären die vergangenen sechs Jahre einfach nicht passiert", schrieb sie in The Telegraph. Schon vor dem gemeinsamen Termin in Nottingham war Harry mehrfach allein bei öffentlichen Veranstaltungen aufgetreten. So unterstützte er Save the Children, nahm an den Invictus Spirit Awards teil, stellte das Invictus-INSPIRE-Programm an einer Schule in Birmingham vor und besuchte die WellChild Awards. Zudem erschien er bei der United for Freedom Gala, wo er über die Beziehungen zwischen Großbritannien und der Ukraine sprach, sowie bei einem Rugbyspiel der Leicester Tigers gegen Gloucester. Meghan verbrachte derweil auch Zeit mit Freunden. Am 21. September traf sie Ellen DeGeneres (68) und Portia de Rossi (53) im Pub The Three Horseshoes in Oxfordshire. Später ging sie mit Kelly McKee Zajfen essen und war auf Social-Media-Aufnahmen mit deren Sohn Jack auf dem Arm zu sehen. Am 1. Oktober wurden Harry und Meghan schließlich gemeinsam Hand in Hand bei einem Mittagessen im Falkland Arms in Great Tew fotografiert.

Prinz Harry und Herzogin Meghan
Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan
Bei der World Mental Health Day Gala in New York: Meghan und Prinz Harry von der Archewell Foundation
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Bei der World Mental Health Day Gala in New York: Meghan und Prinz Harry von der Archewell Foundation
Herzogin Meghan, Duchess of Sussex, und Prince Harry, Duke of Sussex, besuchen den Himmah Hub in Nottingham
Getty Images
Herzogin Meghan, Duchess of Sussex, und Prince Harry, Duke of Sussex, besuchen den Himmah Hub in Nottingham
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