Seit dem Paris-Raub lebt Kim Kardashian in Angst
Kim Kardashian (45) leidet bis heute unter den Folgen des brutalen Raubüberfalls, den sie 2016 während der Pariser Fashion Week erlebte. Über zehn Jahre später kann der Realitystar nachts in ihrem Haus in Hidden Hills nur schlafen, wenn sechs Sicherheitsleute das Anwesen bewachen. Das schildert Kim in der neuen Biografie "Citizen Kim" von Vogue-Autor Jonathan Van Meter. Vorabauszüge aus dem Buch, das am 29. Oktober 2026 erscheint, veröffentlichte die Daily Mail: "Ich würde sagen, ich habe mich für immer verändert. Ich bin einfach nicht mehr so offen, wie ich es früher war", erklärt die vierfache Mutter darin. Und weiter: "Ich kann nachts nicht einmal schlafen, wenn nicht sechs Sicherheitsleute rund um mein Haus postiert sind." Die Angst sei seit jener Nacht in Paris ein ständiger Begleiter geblieben.
Seit dem Überfall wurden die Sicherheitsmaßnahmen für Kim und ihre Familie laut den veröffentlichten Auszügen "massiv verstärkt". Nach mehreren Besuchen in ihrem Zuhause berichtet Jonathan von 24 Monitoren in der Garage. Auf ihnen seien die Aufnahmen zahlreicher Kameras zu sehen, die jeden Bereich des weitläufigen Grundstücks überwachen. Auch außerhalb der eigenen vier Wände ist die Unternehmerin nie ohne Begleitung unterwegs: "Mittlerweile habe ich überall, wo ich hingehe, voll bewaffnete Sicherheitskräfte dabei. Selbst wenn ich alleine mit meinen Kindern im Auto unterwegs bin", schildert sie. "Dann fährt Security in zwei Autos mit, eines fährt voraus und eines folgt mir. Nur damit ich mich sicher fühlen kann." Nach der Tat habe sie zudem befürchtet, dass andere jeden ihrer Schritte verfolgen und so wissen könnten, wann ihr Haus leer steht. Also ging sie seltener aus, lebte privater und ließ wertvollen Schmuck weitgehend im Safe.
Der Überfall selbst gilt als einer der spektakulärsten Kriminalfälle der Promiwelt: Während der Fashion Week 2016 drangen Täter in Kims Pariser Unterkunft ein, fesselten sie und bedrohten sie mit einer Waffe. Die Beute: Schmuck im Gesamtwert von rund acht Millionen Euro. Der Realitystar blieb in Todesangst zurück. Juristisch wurde der Fall erst Jahre später aufgearbeitet: 2025 sprach ein Gericht der Unternehmerin eine Entschädigung von lediglich einem Euro zu. Diesen symbolischen Betrag hatte sie selbst gefordert – eine hohe finanzielle Wiedergutmachung stand für sie demnach nicht im Vordergrund. Die Erlebnisse jener Nacht thematisierte Kim seitdem immer wieder öffentlich, unter anderem im Rahmen des Prozesses. Mit "Citizen Kim" erscheint nun eine umfassende Biografie, in der auch der Überfall und seine Folgen für ihren Alltag ausführlich beleuchtet werden.
























