Harry betont gleich zweimal im Interview: "Bin ein Prinz"

Harry betont gleich zweimal im Interview: "Bin ein Prinz"

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
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Prinz Harry (42) hat sich in einem neuen Interview gleich zweimal ausdrücklich selbst als Prinz bezeichnet – und damit seine royale Identität wieder klar in den Mittelpunkt gerückt, obwohl er sich längst als arbeitender Royal zurückgezogen hat. Gegenüber GQ sprach der Herzog von Sussex ausführlich über seine Trauer, über seine Erfahrungen mit Therapie und über die Unterstützung, die ihm dank seiner privilegierten Stellung offenstand. Mitgefühl wolle er deshalb nicht: "Ich will ganz sicher kein Mitgefühl. Darüber sind wir längst hinaus. Warum? Weil ich ein Prinz bin. Ich habe ein Unterstützungsnetzwerk um mich herum, ich habe verschiedene Therapieformen gemacht und ich habe an mir gearbeitet." Ohne diese Hilfe könnte seine Situation heute ganz anders aussehen, räumt er ein. Das Interview erscheint, nachdem Harry mit seiner Frau Herzogin Meghan (45) und den Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) zurück nach Großbritannien gezogen ist.

Ein zweites Mal griff Harry seinen Titel auf, als es um den Tod seiner Mutter Prinzessin Diana (†36) und die Hilfsangebote ging, die ihm damals grundsätzlich zur Verfügung standen. "Und vergessen wir nicht: Ich bin ein Prinz, richtig? Deshalb hätten mir aus den Gründen, über die wir gesprochen haben, alle Möglichkeiten zur Verfügung stehen müssen", ordnete er in dem GQ-Interview ein. Diese seien zwar nicht immer vorhanden gewesen, grundsätzlich habe er sie sich aber leisten und auf sie zugreifen können. Seit dem Megxit und dem Rückzug aus der ersten Reihe des britischen Königshauses darf der zweifache Vater die Anrede "Königliche Hoheit" offiziell nicht mehr führen. Sein Prinzentitel blieb davon jedoch unberührt. Dass er diesen weiterhin offen nutzt, machen seine beiden Aussagen in dem Interview deutlich. Thema waren außerdem seine Zeit beim Militär, sein Verhältnis zur Presse und die Gründe für seinen Umzug zurück auf die Insel.

In dem Interview kam Harry auch erneut auf den anhaltenden Konflikt mit seiner Familie zu sprechen. Dabei machte er deutlich, dass er sich weiterhin eine Versöhnung mit seinem Bruder Prinz William (44) wünscht. Seine Auseinandersetzung mit dem Thema Trauer reicht bis in seine Kindheit zurück: Diana starb, als er noch ein kleiner Junge war, später arbeitete er den Verlust mit verschiedenen Therapieformen auf. Auch seine Haltung zu Großbritannien habe sich inzwischen verändert. Er und Meghan hätten über ihre Erfahrungen reden und auf Probleme aufmerksam machen können – dadurch sei das Umfeld inzwischen etwas leichter geworden. Zuletzt absolvierten die beiden in Nottingham mehrere öffentliche Termine bei sozialen Einrichtungen. Die Stadt hat für die beiden eine besondere Bedeutung: Dort hatten sie 2017 ihren allerersten gemeinsamen Auftritt nach ihrer Verlobung.

Prince Harry, bei der Time100 Sports Gala in New York City
Getty Images
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Bei der Krönung von König Charles III. und Königin Camilla in London
Getty Images
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Herzogin Meghan, Duchess of Sussex, und Prince Harry, Duke of Sussex, besuchen den Himmah Hub in Nottingham
Getty Images
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